Produktsuchen im Test: Searchperience

Stärken und Schwächen der E-Commerce & Web Search Solution Searchperience. Teil vier unserer Blogserie "Produktsuchen für Online-Shops im Vergleich".

Searchperience stammt aus dem Hause AOE media und ist eine noch junge Suchlösung für umfangreiche Websites und Onlineshops. Mit dieser Ausrichtung bleibt das 1999 von Kian T. Gould gegründete Unternehmen seiner bisherigen Zielgruppe treu: International bekannt (und groß geworden) ist die AOE media Gmbh als TYPO3-Dienstleister im Enterprise-Bereich. Hauptsitz des Unternehmens ist Wiesbaden, weitere Niederlassungen gibt es in Zürich und San Francisco.

Logo der  E-Commerce und Web Search Solution Searchperience

AOE media setzt selbst die Messlatte für die offiziell im Januar 2011 gelaunchte Suche für E-Commerce und Web Search fest. Auf der Searchperience-Website heißt es: "Wann ist Searchperience das Richtige für mich?" Antwort: "Wenn Sie eBay und Amazon als Benchmark für die Suche sehen". Als größte Konkurrenz unter den Produktsuche-Anbietern sieht Kian Gould (Geschäftsführer von AOE Media) Fredhopper und Fact-Finder. AOE media konnte schon einige namhafte Kunden von den Qualitäten der Suchlösung Searchperience überzeugen: Auf der Referenzenliste stehen Congstar, Panasonic (dort sogar schon seit 2008 in einer Vorversion von Searchperience im Einsatz), Medimax, die Deutsche Telekom, Parallels und Condor, aber auch mittelständische Kunden wie die Source Werbemittel GmbH. Wie mir Kian Gould am Telefon verriet, geht Searchperience in 2-3 Wochen auch im Online-Shop von QVC Italien live.
Die semantische Bildsuche Imagerr für Flickr-Bilder basiert ebenfalls auf der E-Commerce und Web Search Solution.

Die Suchtechnologie von Searchperience

Die Basis für Searchperience ist Apache Solr, ein Open Source basierter Suchserver, welcher wiederum auf der Such-Bibliothek von Lucene aufbaut. Eine Besonderheit bildet der von AOE media entwickelte Crawling- und Indexierungsprozess. Für die Gestaltung des Backends von Searchperience nutzt AOE media das Open Source Content Management System TYPO3. Betrieben wird die Software als SaaS-Lösung in einer Dedicated Private Cloud, die für eine hohe Flexibilität und Skalierbarkeit der IT-Infrastruktur sorgt. Zum Betrieb ist also keine eigene IT-Infrastruktur notwendig.

Leistungsmerkmale

Der Funktionsumfang ist ein wichtiger Faktor bei der Bewertung von Suchlösungen für Online-Shops. Zu den Standardfeatures von Searchperience gehören unter anderem:


Intelligenter Crawler
Im Vergleich zu den meisten anderen Suchanbietern verfolgt Searchperience eine etwas andere Strategie: Searchperience benötigt nicht unbedingt normalisierte Daten im XML- und/oder CSVFormat, auch wenn Kunden bisher häufig strukturierte Daten bereitstellen und Searchperience diese in gewohnter Weise verarbeitet. Ungewöhnlich ist, dass die Suchlösung zusätzlich mit einem flexiblen und mächtigen Crawling- und Indexierungsprozess agiert. Dieser erfolgt automatisiert und in regelmäßigen Abständen anhand von vorgegebenen URLs. Ein Mapping definiert hierbei, welche Informationen wichtig bzw. unwichtig sind. Die Häufigkeit der Indexierung richtet sich nach der Aktualisierung der Informationen. So kann Searchperience News-Seiten häufiger als normale Inhaltsseiten indexieren. Ebenfalls möglich ist ein so genanntes Diff-Crawling: Gibt es auf einer Seite keine Änderungen, wird diese auch nicht neu gecrawlt.
Großer Vorteil gegenüber anderen Suchanbietern ist, dass Searchperience verschiedene Seitentypen (wie z.B. Online-Shop, Forum, FAQs und Inhaltsseiten) indexieren und unter einer gemeinsamen Suche verfügbar machen kann. Zusätzlich lassen sich diese auf unstrukturierten Daten beruhenden Suchergebnisse mit strukturierten Daten aus anderen Systemen anreichern. So kommen bspw. bei Panasonic die Produkdaten als XML aus dem PIM-System (Product Information Management) und die Preise aus SAP. Searchperience wird somit dem Anspruch gerecht, mehrere verschiedene Systeme (CMS, Shop etc.) in einer Suche abzubilden. Gleiches gilt für externe Shops oder Microsites auch über mehrere Domains, Länder oder Sprachen hinweg.
Beim Crawlen der Inhalte kann zudem eine hohe Anzahl an Sprachen (50+) berücksichtigt werden, da Apache Solr diese bereits von Haus aus unterstützt. Der Crawler befindet sich in der Cloud - er beeinflusst also die eigentliche Suche nicht, so dass der Kunde keine Einbußen in der Performance hat. Der Crawling-Prozess lässt sich somit relativ einfach hochskalieren.

Fehlertolerante Suche
Wie andere Suchdienste bietet Searchperience eine fehlertolerante Suche. Basierend auf dem Levenshtein-Distanz-Algorithmus korrigiert die intelligente Suche Rechtschreibfehler oder Vertipper des Besuchers automatisch und zeigt die gewünschten Ergebnisse an. Dieses Feature bringt Apache Solr von Haus aus mit. Searchperience hat hier also keinen direkten Einfluss.

Gleiches gilt für das Stemming-Feature. Beim Stemming kürzt die Suche verschiedene Formen eines Wortes auf einen gemeinsamen Stamm. Dadurch erscheinen im Suchergebnis auch Begriffe, die vom eigentlichen Wortstamm abweichen (bspw. auf kleid bei kleid, kleider, kleidchen). So führt die Suchanfrage kleid also ebenfalls zu Produkten, die "Kleidchen" oder "Kleider" heißen.

Stoppwörter und Synonyme
Auch die Möglichkeit Synonyme und Stoppwörter zu hinterlegen ist bei Searchperience gegeben. So können Manager der Produktsuche 1:1 Relationen wie bspw. Laptop = Notebook, aber auch Synonymgruppen (wie z.B. Ehefrau = Gattin = Gemahlin) angeben. Mit der Eingabe von Stoppwörtern lassen sich Wörter von der Suche ausschließen (z.B. Füll- oder Schimpfwörter).

Suggest (Auto-Complete)
Wie alle bisher in unserem Vergleich vorgestellten Suchanbieter liefert auch Searchperience eine Suggest-Funktion, die dem Besucher schon während der Eingabe der ersten Buchstaben passende Suchvorschläge auflistet. Neben reinen Suchvorschlägen kann die E-Commerce Search Solution auch Produkte inkl. Produktbild anzeigen.

Suggest in der Demosuche von Searchperience bei der Eingabe von "jac"
Suggest in der Demosuche von Searchperience bei der Eingabe von "jac"

Live Search
Analog der Google Instant Search präsentiert Searchperience schon beim Eintippen einer Suchanfrage Ergebnisse. Durch das Entfallen der Wartezeit können potentielle Käufer bereits beim Eintippen sehen, wo die Suche hingeht. Zu bestaunen ist dieses Feature u.a. im Congstar-Online-Shop.

Live Search von Searchperience zu "Sam…" bei congstar.de
Live Search zu "Sam…" bei congstar.de

Facet Navigation
Die Suchergebnisse lassen sich mit Hilfe von Filtern weiter verfeinern. Dabei entsprechen die Filter den möglichen Eigenschaften der Objekte, die zu Gruppen zusammengefasst werden wie z.B. Farbe, Preis, Materialien, Erscheinungsdatum etc. Verfügbar sind neben normalen Facetten auch hierarchische Facetten (z.B. Kategorien), Geo-Facetten oder sogenannte Range Facetten (z.B. Preis). Auch eine Mehrfachauswahl bei den Filtern ist möglich.
Searchperience bietet wie einige andere Anbieter die Option, die komplette Shopstruktur und Navigation mit der Software umzusetzen (siehe bspw. medimax.de).

Filteroptionen bei der Suche nach Digitalkameras unter panasonic.de
Filteroptionen bei der Suche nach Digitalkameras unter panasonic.de

Flexibles Ranking (Ranking-Manipulation/Platzierte Suchergebnisse)
Manager der Produktsuche haben die Möglichkeit, das organische Ranking (nach dem entsprechenden Pagerank der Produktseite) manuell zu manipulieren, indem sie bestimmte Produkte (z.B. Sonderangebote, Restbestände) mit einem Boostfaktor versehen. Diese Produkte rücken dann im Suchergebnis entsprechend nach oben. Außerdem können Sie die Top-Ergebnisse für bestimmte Suchanfragen manuell angeben oder aber ausgewählte Produkte komplett aus dem Suchergebnis ausschließen.
Über das Konzept "Anreicherung" (Enrichment) lassen sich regelbasierte Logiken im Backend von Searchperience definieren. So lassen sich bspw. alle Produkte einer bestimmten Kategorie mit wichtigen Schlüsselwörtern anreichern. Stuft der Shopbetreiber z.B. alle Zubehörprodukte als "halb" so wichtig ein, zeigt Searchperience diese automatisch weiter hinten im Suchergebnis an. Auf der anderen Seite können Shopbetreiber Produkte auch mit bestimmten Keywords anreichern, damit diese bei bestimmten Suchanfragen auftauchen. Der Shopbetreiber erhält somit eine enorme Kontrolle über das Verhalten der Suche.
Platzierte Suchergebnisse lassen sich u.a. für Marketingzwecke nutzen. Hierzu erstellen die Marketingverantwortlichen Promotions mit Bildern und Texten im Adminstrationsbereich. Anschließend ordnen sie den Promotions die Suchbegriffe zu, bei denen Searchperience die Promotion anzeigen soll.

Search Analytics
Der Administrationsbereich von Searchperience bietet auch Auswertungen zum Such- und Surfverhalten der Besucher. So gibt es Statistiken zu den meistgesuchten Begriffen, zur Filternutzung, zu Suchbegriffen ohne Ergebnis, zur Vorschlagsfunktion und zu angeklickten Ergebnissen. Der Funktionsumfang orientiert sich dabei stark an den üblichen Analyse-Tools wie Google Analytics oder Piwik und gibt somit auch Aufschluss über die Besucherzahlen, Absprungrate, angesteuerte Seiten pro Besuch, Verweildauer auf der Seite, beliebteste Seiten/Inhalte, Herkunft und den verwendeten Browsern der Besucher. Anhand dieser Analysen kann die Suche entsprechend optimiert werden.

Recommendation Engine/Personalisierung
Mit Hilfe der integrierten Recommendation Engine steuern die Produkt- bzw. Betriebsmanager die Anzeige von passenden Produkten oder Inhalten auf Suchergebnisseiten. Search Widgets (s.u.) stellen diese Empfehlungen auf anderen Seiten, wie z.B. im Warenkorb, bereit.
Die Recommendation Engine erlaubt es auch, personalisierte Ergebnisse passend zu den Interessen des Nutzers ausgeben zu lassen. Für die Personalisierung speichert Searchperience dazu das Suchverhalten im HTML5 Local Storage. Mit Hilfe des Personalisierungsfeatures lassen sich bspw. Produkte bestimmter Marken, die der Besucher früher schon einmal gesucht hat, nach oben ranken. Auch können verwandte Produkte basierend auf dem Suchverhalten des Besuchers über die Search Widgets ausgespielt werden. Dieses Feature können Shopbetreiber natürlich auch nutzen, wenn sie die Navigation des Online-Shops über Searchperience abbilden.
Bei diesem Feature liegt laut Kian Gould der Hauptfokus, weil er hier den größten Marktvorteil gegenüber der Konkurrenz sieht. Daniel Pötzinger, Entwicklungsleiter von Searchperience, erklärt außerdem, dass die nächste Version der Recommendation Engine Apache Mahout für sogenannte  'Collaborative Recommendations' und Apache Hadoop für die effiziente Auswertung sehr großer Logfiles nutzen wird. Damit seien dann direkt Widgets wie von Amazon bekannt umsetzbar ("Nutzer die x angesehen haben, haben auch y angesehen" usw.).

Search Widgets
Über sogenannte Search Widgets gibt die Enterprise Search von AOE media Inhalte aus dem Suchindex als Inhaltselemente aus. Shopbetreiber können so bspw. Empfehlungen auf der Startseite einblenden.

Searchperience-Search Widgets im Einsatz bei communicar.de
Search Widgets im Einsatz bei communicar.de

Bildanalyse
Searchperience analysiert die Bilder auf den gecrawlten Seiten. So können u.a. die Farben eines Bildes bestimmt und als Facette benutzt werden. Das Crawling lässt sich so modifizieren, dass die Suche bspw. nur freigestellte Bilder für die Anzeige im Suchergebnis berücksichtigt. Normalerweise zeigt Searchperience das erste gefundene Bild an.
Wer einen Eindruck von der Bildanalyse und -suche gewinnen möchte, begutachtet die Funktion unter www.imagerr.com/.

SEO-Optimierung
Wichtige Suchbegriffseiten, die häufig angefragt werden, können Shopbetreiber durch statische Seiten abbilden, was für die Indexierung durch Google & Co. vorteilhaft ist. Zudem integriert Searchperience diese Seiten in die Google Sitemap.

Roadmap
Für die zukünftige Entwicklung hat Searchperience folgende Punkte auf der Agenda:

  • Fokus auf Personalisierung
  • Verbesserung Performance/Geschwindigkeit
  • Verbesserung des Kampagnen-Managers
  • Verbesserung der Recommendation Engine - "Kunden, die das gesucht haben, haben das gekauft" basierend auf User- bzw. Suchverhalten
  • Verbesserung des User Interfaces: Quick View auf Suchergebnisseiten, keine Pagination mehr, sondern Nachladen und Anzeige von weiteren Produkten beim Scrollen (das Endlos Scrolling ist laut Daniel Pötzinger bereits umgesetzt)
  • Modulare Anbindung an u.a. Demandware, Hybris, Intershop - die Magento-Integration ist mittlerweile fertig

Performance

Wie bereits erwähnt basiert Searchperience auf der Enterprise Open Source Suchmaschine Apache Solr und kann somit auf die Erfahrungen von 4.000 Installationen und mehr als 15.000 Downloads zurückgreifen. Diese Erfahrung kommt auch der Performance und der Geschwindigkeit zugute, wie Olaf Zschiederich von ebay Kleinanzeigen bei der letztjährigen Solr Summit zeigte. Zu diesem Zeitpunkt waren bei ebay Kleinanzeigen ca. 2.700.000 Anzeigen verfügbar. Solr bewältigt ca. 60.000.000 Anfragen pro Tag und 1.500 Anfragen pro Sekunde mit einer Antwortzeit von 3 bis 20 Millisekunden. Diese schnellen Antwortzeiten sind u.a. darauf zurückzuführen, dass keine Datenbankzugriffe nötig sind. Wichtig in diesem Zusammenhang sind natürlich auch die diversen Caching-Mechanismen, die Apache Solr bereitstellt: u.a. Query-Cache, Filter-Cache, Document-Cache. Solr bietet zudem verteilte Suche und Index-Replikation.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der guten Performance von Searchperience ist, dass der Crawlingprozess in einer Dedicated Private Cloud stattfindet – der Crawlingprozess beeinflusst die eigentliche Suche also nicht, so dass der Kunde keine Einbußen in der Performance hat. Nichtsdestotrotz plant Searchperience nach Aussage von Kian Gould weitere Verbesserungen in der Performance. Benchmark ist hier ganz klar Google, die "trotz 60% uniquer Suchanfragen eine solch enorme Geschwindigkeit an den Tag legen".

In den Referenzshops von Searchperience ist die 'gefühlte' Wartezeit auf das Suchergebnis sehr kurz. Insbesondere die Suche auf panasonic.de beeindruckt hier. Auf congstar.de dauert es manchmal etwas länger, bis sich einem das Suchergebnis präsentiert. Wie bei den anderen Suchanbietern auch möchte ich den Hinweis geben, dass dies nicht unbedingt mit der Antwortzeit der Suchsoftware zusammenhängt, sondern dass auch andere Faktoren (z.B. Server, Datenbank, Softwarearchitektur etc.) darauf Einfluss haben.

Die Bedienbarkeit der Suchsoftware (Backoffice-Usability)

Das Backend von Searchperience basiert auf dem Open Source Content Management System TYPO3, ist aber für Searchperience etwas aufgehübscht worden. Die Bedienung ist nicht nur für TYPO3 Kenner einfach und intuitiv.

Searchperience nutzt die vorhandenen Funktionalitäten von TYPO3 bspw. für die umfangreiche Benutzersteuerung, die eine detaillierte, rollenbasierte Zugriffssteuerung möglich macht. Nach dem Login in den Administrationsbereich erhält der Anwender über das Dashboard einen schnellen Überblick über die wichtigsten Suchstatistiken (Anzahl Suchanfragen, wichtigste Suchbegriffe etc.) und Zugriff zu den wichtigsten Funktionen (Synonyme, platzierte Suchergebnisse etc.). Im Administrationsbereich lassen sich dann weitere Einstellungen (Benutzerrechte, Suchlogiken oder zu durchsuchende Portale) vornehmen.

Das Dashboard im Adminstrationsbereich von Searchperience
Das Dashboard im Adminstrationsbereich von Searchperience

Die Integration der Produktsuche

Wie die beiden bisher vorgestellten Suchanbieter Findologic und Fredhopper, bietet auch Searchperience seine Suchlösung als Software as a Service (SaaS) Anwendung an. Eine Anbindung ist theoretisch an jedes System möglich und aufgrund der nicht benötigten Daten mit einem geringen Implementierungsaufwand verbunden. Vorgefertigte Module zur Anbindung an die bekannten Shopsysteme sind mit Ausnahme des Magento-Moduls aktuell noch nicht vorhanden. Das Magento-Modul ist in der Beta Version erhältlich unter https://github.com/AOEmedia/Aoe_Searchperience. Eine PHP-Schnittstelle zur RestFul API von Searchperience findet sich unter https://github.com/AOEmedia/searchperience-api-client. Hierdurch vereinfacht sich die direkte Anbindung an andere Systeme.

Interessant wird eine Implementierung laut Aussage von Kian Gould erst ab ca. 1 Mio. Suchanfragen pro Monat, wobei auch ein Klick auf eine Facette als neue Suchanfrage zählt.

Kosten

Die Kosten für Searchperience setzen sich zusammen aus dem Implementierungsaufwand sowie einer monatlichen Nutzungsgebühr, die von folgenden Faktoren abhängt: Anzahl der zu crawlenden Dokumente pro Tag, Anzahl Suchanfragen pro Monat und die Anzahl der Sprachen. Finanziell startet der Implementierungsaufwand bei rund 1.000 EUR und beinhaltet die Systemeinrichtung, die Konfiguration des Crawlers und des Suchindexes. Die monatliche Nutzungsgebühr unterteilt sich in die drei Pakete "Basic", "Professional" und "Enterprise" (individuell) und beginnt derzeit bei 499 EUR pro Monat. Eine genaue Auflistung der Paketinhalte und der Preise findet sich unter: www.searchperience.de/preise.html.

Searchperience positioniert sich mit diesen Preisen also im Mittelfeld der bisher in unserem Vergleich vorgestellten Suchanbieter.

Die besonderen Stärken von Searchperience

Leider hatten wir keine Möglichkeit, Searchperience im praktischen Einsatz zu testen. Meine Einschätzung habe ich anhand der zur Verfügung gestellten Informationen, der mir bekannten Referenzshops sowie mehrerer ausführlicher Telefongespräche mit dem Geschäftsführer von AOE media, Kian Gould, gewonnen.

Die große Stärke von Searchperience ist der selbst entwickelte Crawler und Indexierungsprozess für Apache Solr. Dass die Suchlösung ohne strukturierte Daten auskommt und beliebige Quellen durchsucht, ist ein enormer Pluspunkt im Vergleich der Suchanbieter. Ist doch der Aufwand für das Abstimmen, Erstellen und Aktualisieren eines geeigneten Exportformates oft nicht zu unterschätzen. Auch dem Anspruch, mehrere unterschiedliche Systeme (Shop, CMS etc.) in einer Suche abzubilden, wird Searchperience gerecht. Diese Möglichkeit besteht natürlich bei anderen
Suchanbietern ebenfalls, ist aber nur mit deutlich höherem Implementierungsaufwand zu bewerkstelligen.

Die gute Performance von Searchperience rundet meinen insgesamt positiven Eindruck ab und macht die Suchlösung zu einer soliden Alternative gegenüber den arrivierten Suchanbietern wie Fact-Finder und Co.

Die Schwächen von Searchperience

Die Schwächen von Searchperience sind ohne eigene Erfahrungen aus dem Praxiseinsatz nur schwer auszumachen. Searchperience hat seine Hausaufgaben gemacht und auch im Bereich der von Shopbetreibern geforderten Features wie Kampagnen Manager, Recommendation Engine und Personalisierung einiges zu bieten.

Bei unseren Tests der Referenzen sind allerdings einige Schwächen bei der Beantwortung von Suchanfragen aufgefallen, wobei die Auswahl an  Referenzen gerade im E-Commerce-Bereich sehr klein ist.

Als eigentlicher Onlineshop kommt nur medimax.de in Betracht. Hier bringt die Suche insgesamt ein unbefriedigendes Ergebnis. So fanden sich bei Eingabe des Stichworts "pc" auf der ersten Suchergebnisseite von 12 Ergebnissen lediglich 7 PCs, beim erneuten Test fehlten die PCs mindestens auf Seite eins bis drei gänzlich. Stattdessen präsentiert sich dem Kunden eine Auswahl von PC-Zubehör, vom TV-Stick bis hin zur Wärmeleitpaste für Prozessoren. Hier wäre es  sinnvoll, die Suche durch eine entsprechende Konfiguration deutlich enger zu fassen oder zumindest Zubehörartikel niedriger zu ranken.
Die Suchanfragen "digitalkamera", "digitalkameras" und "digitale kamera" liefern komplett unterschiedliche Ergebnisse. Digitalkamera zeigt noch nicht einmal Produkte an. Auffällig ist auch, dass eine Kompositazerlegung nicht so ohne weiteres funktioniert: Das offenbart bspw. die Suche nach zusammengesetzten Wörtern. Auf medimax.de liefert die Suchanfrage "plasmafernseher" keine Produkttreffer, die Suche nach "plasma fernseher" dagegen 308. Klickt man sich durch die Shopkategorien, findet man genau einen Plasma-Fernseher.

Auf panasonic.de scheint die automatische Fehlerkorrektur nicht hundertprozentig zu funktionieren: So liefert der Vertipper "blueray" nicht die zu erwartenden Ergebnisse – vielleicht weil Panasonic noch auf eine Vorgängerversion von Searchperience setzt, obwohl AOE media das Portal explizit als Searchperience-Referenz bewirbt.

Diese Schwächen machen deutlich, dass auch Searchperience begleitende Pflegemaßnahmen der Suche erfordert. Möchte man die vielen Einstellmöglichkeiten zufriedenstellend nutzen, sollte man als Betreiber eines größeren Shops einiges an Arbeitskraft einplanen.

Als Schwäche der Suchlösung möchte ich noch den rudimentären Kampagnen-Manager anführen. Hier fehlen detailliertere Einstellmöglichkeiten und eine Verknüpfung mit dem Personalisierungsfeature gibt es auch nicht.

Fazit - Meine persönliche Bewertung zu Searchperience

Searchperience ist keine typische E-Commerce-Produktsuche, sondern vielmehr eine Allround-Suche für komplexe Webseiten mit verschiedenen Systemen. Das noch recht junge System macht alles in allem einen guten Eindruck, und ich bin mir sicher, dass man von dieser Suchsoftware noch häufiger hören bzw. lesen wird. Namhafte Kunden wie Panasonic, Congstar und Communicar (beide Deutsche Telekom) setzen jetzt schon auf Searchperience.

Interessant ist vor allem der Ansatz, auf die Bereitstellung von strukturierten Daten zu verzichten und Informationen aus verschiedenen Quellen für die Bildung des Suchindexes heranziehen zu können. Allerdings hat Searchperience auch noch Luft nach oben, was insbesondere die Einstellmöglichkeiten im Backend betrifft, aber auch die Features Personalisierung und Recommendation Engine, die aktuell noch nicht ausgereift sind.

Spannend finde ich, ob sich Searchperience bei den großen E-Commerce-Händlern profilieren wird. Die Roadmap und die Aussagen des Geschäftsführers Kian Gould lassen darauf schließen, dass Searchperience die etablierten Anbieter im Markt der Suchsoftware angreifen möchte.

Eine Demo von Searchperience findet sich unter demo.searchperience.de. Nähere Infos zu Apache Solr gibt es unter lucene.apache.org/solr/.

Nächster neuer Suchanbieter im Porträt ist Exorbyte. Über Feedback und insbesondere über kurze Erfahrungsberichte zur Nutzung von Searchperience freue ich mich in den Kommentaren.

Autor: Kategorie: E-Commerce
Schlagwörter: Produktsuche, Wissen

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