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E-Commerce plus Nachhaltigkeit: Die Erfolgs-Kombi für den Handel

Für einen verbindlichen Ton ist das Anliegen zu dringend: „Kartons sind zu zerkleinern!!!“ steht auf dem handgeschriebenen Zettel, den jemand an den Papiercontainer der Hausgemeinschaft geklebt hat. Bis vor gut einem Jahr hatte die Größe der Altpapiertonne immer lässig für alle Bewohner ausgereicht. Doch mit dem ersten Lockdown wurde es eng: Bereits kurz nach der Leerung ließen sich Zeitungen nur noch mit Mühe durch den Schlitz zwingen. Wer größere Altpapiermengen oder Kartons loswerden wollte, musste auf diesen einen Moment lauern: nach der Müllabfuhr, aber vor den Nachbarn.

Die Corona-Pandemie hat neben vielem anderen auch unsere Einkaufsgewohnheiten verändert: Wir ordern nicht nur den größten Teil der benötigten Hardware im virtuellen Kaufhaus, sondern auch immer öfter unsere Lebensmittel im Internet. Mehr als jeder achte Euro der Haushaltsausgaben für Waren wurde 2020 laut einer Erhebung des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland (Bevh) im Internet ausgegeben, der Brutto-Umsatz mit Waren im E-Commerce stieg von 72,6 Milliarden auf 83,3 Milliarden Euro. Aus den „Silver Agern“ sind „Silver Surfer“ geworden: Mittlerweile stammen 55,6 Prozent der Online-Umsätze von den über 50-Jährigen, und gut ein Drittel davon von Senioren über 60. Die GfK prognostizierte bereits vor Corona eine Verdopplung der Umsätze im Online-Handel bis 2025. Ob B2B oder B2C: Am Internet-Auftritt kommt über kurz oder lang kein Handelsunternehmen mehr vorbei.

Online-Handel als Ressourcen-Frevel?

Online-Shopping allerdings hat sichtbare Nebenwirkungen. Versandkartons, Verpackungsmaterial und Einwegbehälter füllen die Müllcontainer schneller, als die Entsorgungsunternehmen arbeiten können. Bei Lebensmittelabfällen und Plastikverpackungen etwa wurde seit Beginn der Pandemie eine Steigerung von 43 und 53 Prozent verzeichnet. Die Nachfrage nach Kartonage ist 2020 durch den starken Trend zum Online-Handel um 2,6 Prozent auf 12,4 Millionen Tonnen gestiegen, was sich nun auch an dem heimischen Papiercontainer bemerkbar macht – vor allem, wenn Kartons nicht ordnungsgemäß zerkleinert werden.

Zu viel Verpackungsmüll, ausufernde Logistik, hoher Kohlendioxid-Ausstoß beim Transport bis vor die Haustür und dann noch das aufwändige Retouren-Management: Es ist nicht verwunderlich, dass viele Konsumenten angesichts ihrer virtuellen Shopping-Touren vermehrt das grüne Gewissen plagt. Eine Studie von YouGov im Auftrag von Box. Inc. zeigt auf, dass knapp jeder zweite Verbraucher in Deutschland den E-Commerce für eine nicht nachhaltige Form des Einkaufens hält. Lediglich 13 Prozent der Befragten gaben an, Online-Bestellungen seien umweltfreundlicher als der Kauf im stationären Handel.

Nachhaltigkeit Verpackungsmüll

Mehr als ein Trend: Klima und Digitalisierung sind die Themen unserer Zeit

Neben der aktuellen Pandemie sind Klimawandel und Digitalisierung die entscheidenden Treiber der globalen Transformation. Das macht sie zu den zwei zentralen Themen unserer Zeit. Für Handelsunternehmen bedeutet dies, dass es bei der Sicherung der wirtschaftlichen Zukunft nicht alleine um den Schritt in Richtung E-Commerce geht. Sondern auch darum, dabei den ökologischen Fußabdruck möglichst gering zu halten. Angesichts des wachsenden ökologischen Bewusstseins der Konsumenten hängt der Erfolg der digitalen Transformation entscheidend davon ab, in welchem Ausmaß ein Unternehmen auch seiner Klima-Verantwortung nachkommt. 

Eine YouGov-Umfrage von Trusted Shops (2019) ergab, dass 60 Prozent der Deutschen Wert auf Nachhaltigkeit beim Online-Einkauf legen. Bei den Online-Händlern selbst sehen sogar 92 Prozent die Bedeutung dieses Themas. Doch wie kann so etwas wie Sustainable E-Commerce tatsächlich gelingen?  

Handeln für morgen: 5 nachhaltige Trends im E-Commerce

Trend 1: Nachhaltige Produkte 

Energieeffiziente Haushaltsgeräte, Bio-Lebensmittel, Öko-Labels: „Grüne“ Produkte erobern immer mehr Konsumbereiche. Auch wenn es sich dabei meist noch um Marktnischen handelt, entwickelt sich die Nachfrage hier durchgehend positiv – und eröffnet auch dem Handel Möglichkeiten, sich hier über das Ja zu nachhaltiger Ware off- wie online klar zu positionieren.

Trend 2: Re-Commerce

Aus alt kann nicht neu werden, aber doch zumindest neuer: Gerade im E-Commerce hat sich der Trend zur Wiederaufbereitung und zum Wiederverkauf vieler Konsumgüter bereits erfolgreich etabliert. Rebuy und Momox bringen gelesene Bücher in den Handel, Anbieter wie Refurbed geben elektronischen Geräten eine zweite Chance – und bieten inzwischen überarbeitete Gebrauchtgeräte sogar zur Miete an. Der Mode-Riese Zalando offeriert in der Kategorie „Pre-Owned“ Secondhand-Mode an. Und selbst die etablierte Handels-Plattform Ebay hat im Corona-Jahr 2020 Rekord-Umsätze gemacht mit der Lust der Kunden am gebrauchten Gut.  

Trend 3: Regionaler Online-Handel

Die Corona-Pandemie hat bei Verbrauchern einen Zweifel am grenzenlosen Shopping ausgelöst: Zurückgeworfen auf ihre nächste Umgebung ist das Interesse an der heimischen Region gewachsen. Der Kauf vor Ort verspricht außerdem kürzere Transportwege und – zumindest bei Lebensmitteln – mehr Frische. Profiteure dieses Trends sind unter anderem lokale Online-Marktplätze, die regionale Handelsangebote bündeln und als eine Art virtuelles Abbild der Einkaufsstraße vor der Haustür fungieren. 

Trend 4: Nachhaltiger verpacken

Riesige Kartons für wenig Ware, dafür jede Menge Füllstoff? Deutlicher kann ein Versandunternehmen den Mangel an Nachhaltigkeit dem Konsumenten gar nicht vor Augen führen. Nachhaltiges E-Commerce beweist sich über den sparsamen Umgang mit Verpackungsmaterial und die Verwendung von möglichst ökologischen und ressourcenschonenden Materialien. Nachhaltig clever: Der Kosmetik-Händler The Body Shop verschickt die online bestellte Ware in Kartons, die innen kreativ bedruckt sind und so – auf links gedreht – von den Kunden als Deko-Schachteln oder Geschenkboxen weiterverwendet werden können.

Trend 5: Klimaneutraler Versand

Laut einer von Appinio durchgeführten Umfrage sind 68 Prozent der deutschen Konsumenten bereit, bis zu fünf Prozent des Kaufpreises eines Produkts zusätzlich zu zahlen, damit dieses klimaneutral versendet wird, also der durch den Versand entstehende CO2-Ausstoß kompensiert wird. Vor allem Online-Shopper unter 25 Jahren zeigen sich interessiert an einer solchen Option.

So gelingt die Transformation in Richtung Sustainable E-Commerce

Die Implementierung von mehr Nachhaltigkeit im Online-Handel ist ein Prozess, der nicht nur auf mehr Nachhaltigkeit abzielt, sondern auch nachhaltig angegangen werden sollte. Das fängt damit an, dass der Gedanke der Klimaverantwortung bereits im unternehmerischen Leitbild verankert und damit zur Grundlage für eine Vielzahl von Entscheidungen gemacht wird. Klar formulierte, messbare und durchaus ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele geben die Richtung vor und führen zu einem umfassenderen Engagement bei der Verringerung des ökologischen Fußabdrucks. 

Der Nachhaltigkeitsgedanke muss zudem umfassend im Betrieb implementiert werden, da er alle Unternehmenszweige betrifft – von der Auswahl der Zulieferbetriebe über die Herstellungsbedingungen und die Organisation der Verwaltung, über Logistik und Versand, Energiemanagement und Bürogestaltung bis hin zu den Stores sowie Online- und Drittanbieter-Marktplätzen.

Gutes tun – und darüber reden: Wer in Nachhaltigkeit investiert, darf und sollte dies nicht zuletzt auch transparent machen. Zum einen, um die getätigten Schritte gegenüber dem öko-bewussten Kunden sichtbar und nachvollziehbar zu machen. Zum anderen aber auch, um den Konsumenten zum Öko-Kollaborateur zu machen, der ebenfalls seinen Teil dazu beiträgt, dass der Online-Handel zunehmend nachhaltig wird – etwa durch das ökologisch smarte Abwägen zwischen On- und Offline-Kauf, den Verzicht auf Express-Lieferungen, durch die Nutzung von Paketautomaten, die Reduzierung von Retouren und der Weiterverkauf nicht mehr benötigter Ware.

Fazit

Corona hat es dem Handel noch einmal klar vor Augen geführt: An E-Commerce führt langfristig kein Weg vorbei. Trotzdem hat laut einer aktuellen Forsa-Umfrage fast jedes dritte kleine bis mittelständische Unternehmen noch immer keinen eigenen Internetauftritt, zwei von drei Firmen dieser Größe verzichtet auf die Nutzung Sozialer Medien, um für sich oder ihre Produkte zu werben. Doch auch diejenigen, die bereits online tätig sind, müssen sich wandeln: in Richtung Sustainable E-Commerce. Die ökologische Transformation ist allerdings – ähnlich wie die digitale Transformation – kein einmaliger Schritt, sondern ein fortlaufender Prozess, der top-down höchste Priorität haben muss, um zum Erfolg zu führen. 

Denn der Kampf gegen den Klimawandel ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Und Handelsunternehmen, die von einer zunehmend konsumkritischen Generation ernst genommen werden wollen, müssen es ebenso ernst meinen mit der Umsetzung nachhaltiger Grundsätze.

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E-Commerce Etatgewinn: Neuer Selecta-Spielzeugshop von Tudock mit Magento 2

Hamburg/Berlin 09.Mai 2021 – Unter www.selecta-spielzeugshop.de findet sich der neue Online-Shop von Selecta, den die E-Commerce-Agentur Tudock entwickelt und umgesetzt hat. Tudock hatte bereits im Oktober 2019 den Shop für Schmidt Spiele als E-Commerce-Agentur übernommen.

Selecta ist seit 2017 eine Marke von Schmidt-Spiele GmbH, einem der erfolgreichsten Spiele-Verlage Deutschlands. Seit 1968 ist Selecta bekannt für qualitativ hochwertiges Holzspielzeug für Babys, Kinder und Kleinkinder.

Synergien mit Magento 2 nutzen

Für den Selecta-Spielzeugshop kommt die von Schmidt-Spiele bereits für ihren eigenen Shop eingesetzte Adobe-Shopsoftware Magento 2 zum Einsatz, auf die sich Tudock spezialisiert hat. Die Umsetzung des Selecta Spielzeugshops erfolgte in der gleichen Magento 2 Installation. Tudock nutz hierfür das in Magento 2 integrierte Multi-Store-Konzept. „Dadurch können die unterschiedlichen Zielgruppen der beiden Marken direkt und zielgerichtet angesprochen werden. Der Administrationsaufwand ist geringer und es werden zudem Kosten beim Betrieb und Wartung der Plattform eingespart.“, sagt Niels Pahlmann, einer der Gründer und Geschäftsführer von Tudock.

Zur Selecta Markenwelt gehört auch die Webseite selecta-spielzeug.de, die umfassenden Ratgeber-Content für Eltern bietet, um ihnen Sicherheit bei ihrer Kaufentscheidung zu geben und Fehlkäufe zu vermeiden. Gleichzeitig verweisen Links auch auf die passenden Produkte in den Shops.

Individualisierbare Produkte

Der Selecta-Spielzeugshop listet ca. 160 Produkte – vom lustigen Greifzeug für die ganz Kleinen bis hin zu pädagogischen Lernspielen und Holzpuzzles für Kinder bis zu 4 Jahren.
Entsprechend den Altersgruppen ist auch die Kategorisierung des Shops aufgebaut: „Babywelt“, „Kleinkinderwelt“ und „Schönes und Nützliches“. Hinzu kommt die Rubriken „Erste Spiele“ und der Bereich für die Premium-Marke „Bellybutton“.

Neben den Selecta-Qualitätsprodukten und den Ratgeber-Contents zur Auswahl des richtigen Spielzeugs bietet der neue Selecta-Spielzeugshop auch die Möglichkeit, Produkte zu individualisieren. In dem Bereich „Gravurartikel“ können Kunden Holzspielzeug beschriften lassen. Dafür stehen 24 Zeichen in unterschiedlichen Schriften zur Verfügung. Ausreichend für Namen, Geburtsdaten oder Glückwünsche.

Zwei Marken, ein Checkout

Die Marken Schmidt Spiele®, Drei Magier® sowie Selecta® gehören zur Schmidt Spiele GmbH in Berlin. Entsprechend wird der Einkauf in den beiden Shops beim selben Unternehmen getätigt. „Wer im Selecta-Spielzeugshop einkauft, gelangt beim Bezahlvorgang technisch gesehen zum Checkout von Schmidt Spiele“, sagt Christian König, bei Schmidt Spiele für den Selecta-Spielzeugshop verantwortlich. „Optisch hingegen bleibt die Selecta Markenwelt erhalten. Gleiches gilt, wenn die Rechnungen generiert werden: Kunden, die im Selecta-Spielzeugshop gekauft haben, erhalten auch eine Rechnung im Selecta-Look mit entsprechendem Logo.“

Über Tudock

Tudock ist eine E-Commerce Agentur und Spezialist für digitale Vertriebsarchitekturen von Unternehmen aus dem B2C- und B2B-Bereich. Seit 2004 entwickelt das Tudock Team um die Gründer und Geschäftsführer Michael Wolf und Niels Pahlmann E-Commerce-Projekte für namhafte Kunden wie den Lichtberatern von Prediger, Schmidt-Spiele, La Biosthétique und vielen anderen. Als Magento-Experte ist die Agentur mit Sitz in Hamburg Ausrichter des Magento-Stammtischs. Außer Magento kommen beim 25-köpfigen Tudock-Team aber auch viele anderen Technologien für erfolgreiche Vertriebs-Plattformen zum Einsatz. Eine weitere besondere Expertise von Tudock liegt in der Implementierung und Optimierung von Onsite-Search-Technologien als Umsatz-Treiber in Online-Shops, von der unter anderem Marken wie Manufactum und Neckermann profitieren.
Mehr Informationen unter www.tudock.de.

Pressekontakt
Michael Wolf von Tudock
Michael Wolf
Tudock GmbH
Holländischer Brook 2
20457 Hamburg

Tel: +49 4041366189-0

presse@tudock.de
www.tudock.de
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B2B im Wandel: Die 8 Erfolgsfaktoren für den digitalen Vertrieb

Klar, die Covid-19-Pandemie hat B2C grundlegend verändert und vor allem dem Online-Shopping den roten Teppich ausgerollt. Aber: Auch im B2B führt kein Weg mehr um eine Digitalisierung herum. Die Entscheidungsträger haben Geschmack gefunden an den virtuellen Vertriebsformen: Mehr als drei Viertel der Einkäufer geben an, inzwischen lieber online zu kommunizieren und auch zu ordern, so eine Umfrage von McKinsey. Und nur 20 Prozent der Befragten sehnen sich laut Umfrage nach der Rückkehr zum persönlichen Kontakt.

Für Vertriebsabteilungen ist dieser Wandel eine echte Herausforderung: keine Messeauftritte mehr. Ein Außendienst, der nur eingeschränkt raus darf. Homeoffice statt Handshake. 

Konsequente Digitalisierung ist die Antwort auf die neue Herausforderung. Doch die Umstellung auf digitalen Vertrieb bedeutet mehr als mal schnell einen Onlineshop aufzusetzen. 

8 Learnings für den digitalen Vertrieb im B2B-Bereich 

1. Kluges Change Management

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Deshalb führt fast jede Veränderung zu Unsicherheit. Sie nur top-down anzuordnen, geht meist schief – der Prozess des Wandels muss begleitet werden, damit alle Mitarbeitenden die Notwendigkeit verstehen und engagiert mitziehen. In Zeiten von Homeoffice ist es für Führungskräfte umso bedeutender, ein auch remote funktionierendes digitales Mindset im Team zu kreieren. Und das Umdenken jedes Einzelnen braucht ein starkes Wir-Gefühl als Anschubkraft. Gute Change Manager sind weniger Problemlöser als Motivatoren. 

2. Das nötige Knowhow

Mit dem Wechsel zum E-Commerce wird ein neues Vertriebskapitel geöffnet. Um es lesen zu können, müssen langgediente Mitarbeiter geschult, neue Kräfte oder auch externe Helfer gesucht werden. Agile Methoden gewährleisten, dass das neue Knowhow auch tatsächlich umgesetzt wird und nicht in den Köpfen stecken bleibt.

3. Geschwindigkeit erhöhen

Die deutsche Gründlichkeit in Ehren, aber: Manchmal ist sie ein Hindernis. Denn sie verlängert oft die„time to market“, also die Zeit von der Idee für ein Produkt bis zur Markteinführung. Gerade weil die digitalen Technologien ein hohes Tempo vorlegen, müssen schnell Lösungen entwickelt und Nischen besetzt werden. Der MVP-Ansatz (Minimum Viable Product) hilft Produkte frühzeitig live zu stellen, schnell Erfahrungswerte zu sammeln und vor allen Dingen die ersten Umsätze zu generieren. Die Komplexität des Projektes wird ebenfalls reduziert und das finanzielle Risiko deutlich reduziert.

Time to market - Geschwindigkeit erhöhen

Und ja, Tempo geht mitunter auf Kosten der Genauigkeit. Deshalb ist eine gute Fehlerkultur wichtig. Die Angst, etwas falsch zu machen, führt zu Unsicherheit, und Unsicherheit kostet Zeit. Fehler sind meist kein Weltuntergang, sondern vor allem ein Anlass, noch besser zu werden.

4. Smarte Produktdaten generieren

Aktuell, aktivierend und informativ: So lautet der Dreiklang für Produktdaten, die messbar den Erfolg im Abverkauf steigern. Die nachhaltige Generierung, Pflege und Optimierung der Produktdaten ist damit einer der zentralen Faktoren, um den Erfolg im E-Commerce nach oben zu treiben. Mehr zu diesem Thema finden Sie übrigens hier in meinem Magazinbeitrag.

5. Alle an Bord

Kein Mensch ist bekanntlich eine Insel. Und der Erfolg hat – ebenso sprichwörtlich – viele Väter und Mütter. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass bei der Digitalisierung im B2B-Bereich alle Stakeholder von Tag 1 an einbezogen werden sollten. Gerade die Nutzersicht liefert wertvollen Input bei der Entwicklung von digitalen Lösungen.. 

6. Auf den Inhalt kommt es (weiterhin) an

Was unterscheidet den Business- vom Endkunden? Beide sind zunächst einmal Käufer. Bei Einkäufern dauert der Prozess der Recherche und Kaufentscheidung nur länger und die Investitionssumme ist höher. Umso mehr muss der digitale Vertrieb dessen Informationsbedürfnis nachkommen – mit qualitativ hochwertigem, aber leicht konsumierbarem Content auf den digitalen Touchpoints. 

7. Menschen bleiben wichtig 

Dass nun vieles im Verkaufsprozess digitale Wege geht, heißt nicht, dass Menschen damit raus sind. Es gilt weiterhin die Maxime, dass Menschen am liebsten von Menschen kaufen. Eine nahbare Beratung oder Extra-Services wie Tutorials, Video-Beratung, Guided Selling, persönliche Produktfinder oder auch Dienstleistungen wie Wartung und Reparatur bringen den notwendigen „human touch“ ins B2B-Business und steigern die Kundenloyalität auch im B2B-Bereich.

8. Der Kunde bleibt König

Oder womöglich sogar Kaiser, denn die Marktbegleiter sind stets nur einen Klick weit entfernt. Darum zahlt es sich aus, dessen Bedürfnisse kontinuierlich zu erfassen und zu berücksichtigen. Das Solution Selling zielt darauf ab: Es löst den Blick des Verkäufers vom Produkt und lenkt ihn auf den Kunden. Denn tatsächlich möchte dieser ja meist nicht vorrangig ein Produkt kaufen, sondern ein Problem lösen. Für den Vertrieb heißt das: Verkauft wird nicht ein Produkt, sondern eine Lösung. Mehr zum Wandel des Vertrieblers zum lösungsorientierten Berater finden Sie übrigens hier.

Fazit

Lasten wir es nicht alleine der Corona-Pandemie an: Unternehmer kommen langfristig nicht um die Einbindung digitaler Kanäle im B2B-Bereich herum. Doch dessen Gebrauch ist nicht gleichbedeutend mit smarter Nutzung. Eine erfolgreiche Transformation auf virtuelle Vertriebswege beruht darauf, diese schnell aufzubauen, aus Kundensicht zu gestalten und entlang der Customer Journey für reibungslose Prozesse zu sorgen. Und trotz allem weiterhin menschlich zu bleiben. 

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3 Faktoren bestimmen die Suchergebnisqualität

Drei Faktoren sind entscheidend für gute Suchergebnisse

Es gibt meiner Meinung nach drei Faktoren, um mit der Produktsuche gute Suchergebnisse zu erzeugen:

  • Produktdaten
  • Suchtechnologie
  • Konfiguration der Technologie

Nur die gelungene Kombination dieser drei Faktoren führt zu qualitativ hochwertigen Suchergebnissen.

Shopbetreiber können die perfekte Suchtechnologie verwenden – wenn sie schlecht konfiguriert ist, werden die Ergebnisse nicht gut sein. Hat man perfekte Daten, aber nutzt nur einen minderwertigen Suchanbieter, wird man ebenfalls keine guten Treffer erhalten. Und aus schlechten Daten kann eine gut konfigurierte, intelligente Shopsuche zwar noch erträgliche Ergebnisse ziehen, aber wirklich glücklich werden damit weder Shopbetreiber noch Kunde.

Wenn ich mir schlechte Suchergebnisse genauer ansehe und die zugrundeliegenden Probleme analysiere, kann ich alle Probleme auf einen dieser drei Faktoren zurückführen.

Welche Bedeutung haben die drei Faktoren für die Produktsuche im Einzelnen?

1. Produktdaten

Mangelhafte Produktdaten sind eine häufige Ursache schlechter Ergebnisse. Plump gesagt gilt die Regel „Shit in, shit out“. Wenn man qualitativ schlechte Daten in die Suche pumpt, wird kein Gold dabei herauskommen. Es gibt aus Suche-Sicht gewisse Mindestanforderungen an die Daten, um eine zufriedenstellende Qualität zu gewährleisten. Zum Beispiel:

  • Konsistenz
    Die Suche arbeitet mit globalen Regeln. Je uneinheitlicher die Daten, desto schwieriger wird es für solche Regeln zu funktionieren. Das reicht von der Datentaxonomie über die Produktbezeichnungen bis zu Filterwerten. Nenne ich z.B. meine Produkte mal „Chinohose“ und mal nur „Chino“ mache ich es der Suche schwer, beide Produkte zu finden. Und vielleicht habe ich sogar Chinohosen, die nur „Hose“ heißen.
  • Abdeckung
    Viele Suchen bewerten die Relevanz von Produkten danach, wie häufig der gesuchte Begriff in den Artikeldaten vorkommt. Ein stark schwankender Informationsgehalt der Artikeldaten bei den verschiedenen Produkten kompliziert diese Bewertung. Haben nur 70% der Jacken in einem Shop im Datenfeld Warengruppe auch den Wert Jacken stehen und bei den restlichen 30% steht dort Oberbekleidung, wird es schwer die Relevanz sauber zu berechnen.
  • Richtigkeit
    Die Artikelerrichtung kommt selten ganz ohne manuelle Prozesse aus. Und manuelle Prozesse sind fehleranfällig. Rechtschreibfehler in der Produktbezeichnung können dazu führen, dass das Produkt nicht gefunden wird oder schlechter rankt. Ein falscher Wert in einem Datenfeld (z.B. Pullover mit der Warengruppe Rock) lässt das Produkt im falschen Suchergebnis auftauchen. Dies sind nur zwei Beispiele für Fehler in den Daten.

„Schlechte Produktdaten“ bedeutet hier natürlich in erster Linie „für die Suche schlecht“. Natürlich können Shopbetreiber die Produktdaten nicht ausschließlich auf die Suche optimieren, denn die Suchergebnisqualität ist nur eine Anforderung unter vielen. So haben beispielsweise die verschiedenen Endkanäle (stationär, Katalog), SEO, Marketing und der Endkunde auch Anforderungen an die Daten, die ich als Shopbetreiber nicht vernachlässigen darf. Es gilt, einen guten Mittelweg zu finden – in der Praxis wird die interne Suche hierbei leider oft vernachlässigt oder ganz vergessen.

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2. Technologie

Die Technologie ist das Kernelement der Suche. Eine der Aufgaben der Suchtechnologie ist es, auch schlechtere Daten so zu verarbeiten, dass gute Ergebnisse geliefert werden (natürlich gibt es Grenzen).

Hat man trotz guter Daten häufig schlechte Ergebnisse, kann die Ursache hierfür bei der Technologie liegen. Habe ich wiederkehrende Probleme identifiziert (z.B. nicht relevante Treffer auf den ersten Positionen des Ergebnisses) und der Suchanbieter kann keine Lösung liefern, ist es Zeit, über einen alternativen Suchanbieter nachzudenken. Die verschiedenen Anbieter auf dem Markt haben alle ihre Stärken und Schwächen. Generell rate ich dazu, die eigenen Erwartungen an die Produktsuche immer mit den Leistungen des Anbieters abzugleichen. Die Entscheidung für oder gegen einen Suchanbieter ist oft Geschmackssache – je nachdem was mir als Shopbetreiber besonders wichtig ist an einer Produktsuche. Leider ist das ein Schritt, den viele nicht tun: Sich über die eigenen Anforderungen an eine Produktsuche im Klaren werden.

Tudock Search Ontologie

3. Konfiguration

Die Konfiguration hängt stark von der Technologie ab. Es gibt Anbieter, die kaum Einstellungen ermöglichen und andere, bei denen man tief in die Suchlogik eingreifen kann. Voraussetzung ist natürlich, dass ich ein Verständnis dafür habe, wie die Suche funktioniert. Die anwendungsspezifische Konfiguration ist im Vergleich zu den beiden anderen Punkten der am schnellsten und günstigsten zu optimierende Faktor: Ich muss mich nur prinzipiell mit der Funktionsweise meiner Produktsuche beschäftigen und mit den Suchergebnissen selbst.

Die Konfiguration ist ein fortlaufender, iterativer Prozess. Denn im Aufgabengebiet Shopsuche hat man es mit sich ständig ändernden Suchanfragen und Sortimenten zu tun: Ich werde immer wieder suboptimale Ergebnisse finden und dann an der Konfiguration schrauben. Dadurch lassen sich viele kleinere Probleme zügig lösen. Wichtig ist, dass ich mir als Shopbetreiber über eines im Klaren bin: Es wird kaum passieren, dass ich mich zurücklehnen kann und sage: „Fertig, die Suche ist perfekt eingestellt.“

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Der Schuh drückt: Warum schlechte Produktdaten dem Erfolg beim B2B-E-Commerce schaden

Bereits 2018 wurden laut statista im B2B-E-Commerce über 1,3 Billionen Euro umgesetzt, davon knapp 25% auf den Shops und Webseiten der Unternehmen, der Rest auf den bekannten Online-Handelsportalen. Es liegen zwar für 2020 noch keine offiziellen Zahlen vor, aber wir können uns leicht ausmalen, wie sich die Tendenz dieser an sich schon beeindruckenden Zahl im Corona-Jahr entwickelt hat. Eines ist damit klar: Der B2B-E-Commerce ist deutlich umsatzstärker als der Endkundenvertrieb, der 2018 einen Gesamtumsatz von gerade mal 53,4 Milliarden Euro erzielte. Umso mehr erstaunt mich die Tatsache, dass heutzutage immer noch einige B2B-Unternehmen der Meinung sind, digitaler Handel wäre für sie nicht von Bedeutung.

Aber was sind eigentlich die entscheidenden Faktoren, die aus einem digitalen Vertriebsansatz ein wirklich erfolgreiches B2B-E-Commerce-Geschäft machen? Die meisten Unternehmer wünschen sich, dass sie die digitale Interaktion, die sie aus dem Privathandel kennen, auch im B2B-Umfeld wiederfinden. Das betrifft die Usability des Shops und die Auffindbarkeit der Produkte. Ein Aspekt kommt dabei jedoch gerne zu kurz, der aus meiner Sicht zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren zählt und von dem alles abhängt: die Qualität der Produktdaten.

Produktdaten sind nicht nur für den eigenen Shop von zentraler Bedeutung, sondern genauso für die digitalen Vertriebspartner. Dazu gehören Plattformen wie Mercateo oder Amazon Business sowie die Beschaffungssysteme (E-Procurement) der einkaufenden Unternehmen.

Die Bedeutung des Produktdatenmanagements

Damit rückt die Disziplin des Produktdatenmanagements ins Blickfeld. Für den Erfolg im Abverkauf müssen Produktdaten drei Charakteristika vorweisen: Aktuell, informativ und aktivierend. Schlecht gepflegte Produktdaten wiederum verhindern Verkäufe und stärken die Konkurrenz. Fehler entstehen häufig dadurch, dass Lieferanten schlechte oder qualitativ sehr unterschiedliche Produktdaten anliefern. Das sorgt für Doubletten oder eine schlechte Auffindbarkeit der Produkte. Shit in, shit out – wie wir dazu etwas leger sagen.

Produktdaten - Shit in - Shit out

Um es noch einmal zu verdeutlichen: Der unzureichende Umgang mit den Produktdaten führt nicht nur im eigenen Shop, sondern in der gesamten Vertriebskette der Partner zu Problemen und mindert die Verkaufserfolge. Dadurch funktioniert weder die Suche nach den Produkten richtig noch die Darstellung und Filterung von Produktlisten oder das automatisierte Cross-Selling. Der Kunde findet sich am Ende nicht zurecht und wird in seiner Kaufentscheidung unzureichend unterstützt. Das führt nicht nur zu weniger Abverkäufen, sondern auch zu enttäuschten Kunden und hohen Rücksendequoten, wenn beispielsweise eine Produktbeschreibung die falsche Erwartungshaltung beim Kunden auslöst.  

Blasen an den Fingern

Ein Beispiel aus der Praxis. Im D2C-Umfeld zählen Schuhe zu den beliebtesten Artikeln, die in Fashion Online-Stores gekauft werden. In zahlreichen Shops lässt sich jedoch das Problem beobachten, dass die Größenangaben der Schuhe nicht einheitlich dargestellt werden. 42, 44, 11, 10.5 – verschiedene Maßeinheiten finden sich im selben Store . Die Konsequenz: Der Kunde kommt ins Straucheln, weil er sich nicht mehr zurechtfindet und klickt sich Blasen an den Fingern. Zusätzlich bestellt er womöglich auch noch die falsche Größe oder gleich mehrere Paare gleichzeitig. Das dadurch resultierende Paket-Pinpong ist vor allem eines: sinnlos und unökonomisch! Auf die astronomisch hohe Rücksendequote, die so ziemlich jede betriebswirtschaftliche Kalkulation verhagelt, will ich gar nicht näher eingehen. 

Wie funktioniert also gutes Produktdatenmanagment?

Genug gemeckert. Es stellt sich ja die Frage, wie es besser funktionieren kann. Im ersten Schritt ist es wichtig, sich ein klares Bild von der eigenen Situation zu verschaffen. Im Rahmen einer Ist-Analyse gilt es, die bestehenden Prozesse der Produktdatenpflege von der Entstehung bis hin zu den verschiedenen Ausgabekanälen genau zu analysieren. Wenn ein Bild vom Status Quo vorliegt, geht es im Folgenden darum, die künftige Produktdatenqualität sauber zu planen und zu sichern. Dazu empfehle ich ein zweistufiges Verfahren. 

In der ersten Phase gilt es, die Informationsarchitektur der Produktdaten zu klären. In diesem Kontext stellen sich Fragen wie: Wer braucht welche Informationen? Auf welchen Kanälen werden die Informationen zur Verfügung gestellt? Wie detailliert müssen meine Produktdaten sein? Bei der Klärung dieser Fragen entsteht die Datenstruktur, die künftig die Grundlage des Datenmanagements bildet.

Produktdatenmanagement

Im zweiten Schritt geht es dann um das eigentliche Produktdatenmanagement. Das Sammeln, Veredeln und Ausspielen der Produktdaten steht dabei im Fokus. Es gilt, die Prozesse zu definieren und die Pflege der Daten zu organisieren. Und das idealerweise für jeden Kanal individuell. 

System und Spezialistentum: zwei wichtige Faktoren für eine erfolgreiche Produktdatenstrategie

Für ein gut strukturiertes Produktdatenmanagment ist ein zentrales Pflegesystem entscheidend. Im PIM (Product Information Management) werden alle relevanten Daten medienneutral abgelegt und eben an einer zentralen Stelle für alle Ausgabekanäle gepflegt. Doch mit einem einheitlichen Datensystem alleine ist es natürlich noch nicht getan. Ein weiterer wichtiger Baustein für Ihren E-Commerce-Erfolg ist die Vergabe einer klaren Ownership für das Thema Produktdatenqualität – idealerweise also ein Spezialist für Produktdaten im eigenen Unternehmen. Der Bedeutung dieser Expertise entsprechend sollte diese Verantwortung auch nicht in eine Abteilung (z.B. Marketing, E-Commerce) delegiert werden, sondern als eigenständige Fachabteilung verankert sein und so jedem Datenkonsument als eine Art Dienstleister zuarbeiten.

Die Zukunft der Produktdaten

Künstliche Intelligenz – die sogenannte KI oder AI – und Methoden des Machine Learning erlauben heute schon das automatisierte Verfassen verschiedenster Textsorten. Dazu zählen einfache Nachrichtentexte wie der Wetterbericht und regionale Fußballergebnisse ebenso wie die Erstellung von Produktbeschreibungen. Idealerweise extrahieren Algorithmen in der Zukunft die nötigen Informationen für Produktdaten für jeden Kanal und optimieren diese täglich. Das Feedback der Kunden sowie die Verkaufszahlen bilden hierzu die Grundlage 

Für die meisten Unternehmen ist das aber wohl noch reine Science Fiction. Ich würde mich schon freuen, wenn auch beim B2B-E-Commerce angesichts der gewaltigen Bedeutung des digitalen Vertriebs der Schuh bei der Qualität der Produktdaten nicht mehr ganz so drückt.

Fazit: Gute Produktdaten sind die Basis Ihres E-Commerce-Erfolgs

Um es auf den Punkt zu bringen: Die Qualität der Produktdaten sind einer der wichtigsten Faktoren für Ihren geschäftlichen Erfolg auf den digitalen Handelsplätzen. Die wichtigsten Vorteile guter Produktdaten auf einen Blick:

  1. Die verbesserte Customer Experience steigert die Kundenzufriedenheit und führt zu nachweislich mehr Kaufabschlüssen.
  2. Hochwertige Produktdaten unterstützen beim Finden der richtigen Produkte und verringern die Rücksendequote deutlich. 
  3. Klare Strukturen bei den Daten führen zu einer klaren Effizienzsteigerung im Dialog der beteiligten Systeme und sparen so bares Geld.
  4. Schließlich führen wertige Produktbeschreibungen auch zu einer besseren Sichtbarkeit bei Suchmaschinen. 

Die nachhaltige Pflege und Optimierung der Produktdaten sind ein langfristiger Prozess. Ein zu einhundert Prozent sauberer Produktdatensatz ist natürlich das Ziel der Bemühungen, wird aber letztlich nie voll erfüllbar sein. Doch wer diesen Prozess strukturiert angeht, arbeitet täglich am weiteren Erfolg des digitalen B2B-Geschäfts des Unternehmens mit. Ein Prozess also, der sich lohnt.

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Michael Wolf von Tudock
Michael Wolf
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Der Black Friday – Die Bewährungsprobe für den digitalen Vertrieb

Es ist ja nicht so, dass die Digitalisierung des Vertriebs über Nacht gekommen ist. Seit Jahren unterstütze ich mit unserer Firma Tudock zahlreiche Händler bei der digitalen Transformation ihrer Vertriebsstrategien – sowohl im B2C als auch im B2B-Umfeld. Doch was dieses Jahr passiert, ist schon etwas Besonderes. Corona führt uns ganz klar vor Augen, was künftig das “New Normal” sein wird. “Digital First” ist nun nicht mehr nur im Endkundengeschäft das Motto – dieser Paradigmenwechsel betrifft auch immer mehr das B2B-Geschäft!  

Der Black Friday gibt dabei die Marschrichtung vor und erweist sich als Bewährungsprobe für die Belastbarkeit und Akzeptanz des digitalen Vertriebs. Unterstützt von dem derzeitigen sogenannten “Lockdown light” wird er wohl zu einem Feiertag des Online-Handels. Laut einer Umfrage von blackfriday.de, der Informationsseite über den diesjährigen Black Friday, haben 69% der Befragten angegeben, ausschließlich im Internet auf Schnäppchenjagd zu gehen. Lediglich 11% haben dieses Jahr vor, ausschließlich in den Geschäften vor Ort einkaufen zu wollen. 20% planen digitales und analoges Shopping parallel.

Die Pandemie verändert auch den B2B-Vertrieb

Dieser dramatische Shift vom traditionellen zum digitalen Vertrieb, für den der Black Friday als jährlicher Gradmesser dient, wird sicher kein reines Pandemie-Phänomen bleiben. Der Vertrieb wird sich auch in der Post-Corona-Zeit weiter verändern und immer mehr digitalisieren. Und das auch im B2B-Umfeld. Kein Wunder, denn viele der Kaufentscheidungen im B2B werden mittlerweile von Vertretern der Generation Y getroffen, den Digital Natives. Die Informationsbeschaffung dieser Generation erfolgt dabei ganz selbstverständlich online.

Die Transformation ist grundlegend und die Folgen für viele analog orientierte Geschäftsmodelle und -prozesse sind gravierend bis dramatisch. Doch Jammern hilft nicht: Es gilt, die Krise als Chance zu begreifen. Also Ärmel hochkrempeln! Kundenzufriedenheit ist das Ziel! Spätestens jetzt muss das eigene Geschäft digital besser ausgerichtet werden. Denken Sie auch und gerade als Vertreter des B2B-Geschäfts ihre Vertriebsstrategie neu, um das Potential der Digitalisierung für ihr Unternehmen voll auszuschöpfen.

Die digitale Vertriebsstrategie sichert langfristige Kundenbeziehungen

Das Internet ist der neue Dreh- und Angelpunkt für den B2B-Verkaufsprozess. Die Kunden informieren sich im Netz, vergleichen Angebote und geben dort auch ihre Bestellungen auf. All dies muss intuitiv und ohne Hürden über alle Kanäle funktionieren, damit aus einem Besucher ein profitabler Kunde wird. Fast täglich sehe ich Beispiele, wie durch schlechte User Experience, mangelhafte Produktdaten oder auch eine miese Produktsuche mögliche Bestellabschlüsse in einer E-Commerce-Plattform geradezu verhindert werden. Das Ergebnis: Unzufriedene Besucher, die lieber bei der Konkurrenz einkaufen. Wir unterstützen unsere Geschäftskunden deswegen mit unserer Erfahrung und unserer Expertise im digitalen Vertrieb, um dies zu verhindern und die Besucher zu langfristig zufriedenen Kunden zu machen.

Digitale Vertriebsstrategie

Ein Beispiel für die gelungene Entwicklung und Umsetzung einer digitalen Vertriebsstrategie ist die Entwicklung von Prediger Lichtberater vom reinen Offline- zum Omnichannel-Händler. Für den Erfolg des eigenen Online-Shops von Prediger waren dabei wesentliche Faktoren die langfristige strategische Entwicklung der digitalen E-Commerce-Infrastruktur und die konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Shop-Nutzer. So hat Tudock für die Lichtberater bei Prediger beispielsweise den Angebotsprozess digitalisiert.

Die digitale Transformation des Unternehmens beginnt im Kopf. Es braucht einen Perspektivwechsel, um die Bedeutung der digitalen Transformation des B2B-Vertriebs zu verstehen. Im Zentrum steht der Kunde. Er hat die Zügel in der Hand und entscheidet, wohin die Reise gehen soll. Auch im B2B. Es ist also von entscheidender Bedeutung, sich mit den Bedürfnissen der Kunden auseinanderzusetzen.

Altbewährte Push-Strategien im Vertrieb mögen ihre Gültigkeit nicht komplett verlieren, aber sie verlieren an Bedeutung und Wirksamkeit. Es gilt, den potentiellen Käufer bereits im Vorfeld seiner Entscheidung zu erreichen und zu überzeugen. Also weg von Push hin zu einer Pull-Strategie. Die Rolle des Vertrieblers ändert sich in diesem Kontext vom aggressiven Verkäufer zum lösungsorientierten Berater.

Denn nur so wird digitaler Vertrieb in Ihrem Unternehmen zum Erfolg und der Black Friday auch für Ihr Unternehmen ein echter Feiertag.

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Presse

Shop Usability Award 2020: Prediger Lichtberater, ein Kunde der E-Commerce Agentur Tudock, gehört zu den Gewinnern

Hamburg 27. Oktober 2020 – Der Kampf um den begehrten Shop Usability Award findet jedes Jahr statt. Dieses Jahr bewarben sich mehr als 400 Shops für den Award. Es wird jedoch jeweils immer nur ein Gewinner aus jeder der 13 Kategorien gekürt. Nach einer Voting-Phase durch die UX-Community entscheidet eine Experten-Jury unter den nominierten Shops über das nutzerfreundlichste Einkaufserlebnis. Die Jury setzt sich aus bekannten E-Commerce Experten und Vertretern der wichtigsten Shopsysteme zusammen. Der Award zählt zu den bedeutendsten Awards im E-Commerce. Entsprechend groß ist die Freude bei Geschäftsführer Michael Wolf über die Auszeichnung: „Der Kategoriesieg von Prediger ist eine tolle Bestätigung unserer Arbeit. Wir freuen uns sehr, mit Prediger einen Kunden zu bedienen, der die Bedeutung des E-Commerce frühzeitig erkannt hat und mit voller Kraft daran arbeitet, die eigenen Stärken online abzubilden. Als Consultant und technischer Dienstleister helfen wir Prediger, die digitale Beratung stets mit den Bedürfnissen der potentiellen Käufer im Blick zu realisieren.“

Die Prediger Lichtberater entwickeln seit 1921 innovative Beleuchtungssysteme für Büros, Wohn- und Außenräume. Mit dem Eintritt ins digitale Zeitalter stellten sich die Berater die Frage: Wie setze ich verschiedenste Beleuchtungssysteme nicht nur stationär, sondern auch online für den Kunden greifbar und inspirierend in Szene?
Die Auszeichnung macht deutlich: Die Prediger Lichtberater haben mit der E-Commerce-Agentur Tudock und dem Shopsystem Magento Commerce eine überzeugende Lösung gefunden. Gemeinsam entwickelten Unternehmen und Agentur ein zielgruppenorientiertes Content-Konzept und koppelten dieses mit einer klaren Benutzerführung und ansprechendem Design zu einem stimmigen Auftritt. Die Preisverleiher loben in ihrer Gratulation: „Über die Jahre ist ein unglaublich professioneller und fesselnder Shop entstanden. […] Die Jury ist überzeugt, dass wir von Prediger noch viel hören werden.“

Für die Prediger Lichtberater und Tudock steht der Kunde im Fokus, der im Shop schnell und einfach, aber vor allem gut beraten sein individuelles Lichtkonzept finden soll. Dafür sorgt die gelungene Transformation der Offline- zur Onlineberatung, die dem Kunden ein besonders nutzerfreundliches Einkaufserlebnis bietet – wie der Gewinn des Shop Usability Awards bestätigt.

Über Tudock

Tudock ist eine E-Commerce Agentur und Spezialist für digitale Vertriebsarchitekturen von Unternehmen aus dem B2C- und B2B-Bereich. Seit 2004 entwickelt das Tudock Team um die Gründer und Geschäftsführer Michael Wolf und Niels Pahlmann E-Commerce-Projekte für namhafte Kunden wie den Lichtberatern von Prediger, Schmidt-Spiele, La Biosthétique und vielen anderen. Als Magento-Experte ist die Agentur mit Sitz in Hamburg Ausrichter des Magento-Stammtischs. Außer Magento kommen beim 25-köpfigen Tudock-Team aber auch viele anderen Technologien für erfolgreiche Vertriebs-Plattformen zum Einsatz. Eine weitere besondere Expertise von Tudock liegt in der Implementierung und Optimierung von Onsite-Search-Technologien als Umsatz-Treiber in Online-Shops, von der unter anderem Marken wie Manufactum und Neckermann profitieren.
Mehr Informationen unter www.tudock.de.

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Michael Wolf von Tudock
Michael Wolf
Tudock GmbH
Holländischer Brook 2
20457 Hamburg

Tel: +49 4041366189-0

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Magazin

Den B2B-Vertrieb digitalisieren und auch nach der Krise von den Vorteilen profitieren

Der Kunde ist König? Im digitalen Vertrieb ist er der Chef

Die Digitalisierung des Vertriebs beginnt im Kopf. Es braucht einen Perspektivwechsel, um die Bedeutung der digitalen Transformation des B2B-Vertriebs zu verstehen. Im Zentrum steht der Kunde. Er hat die Zügel in der Hand, er entscheidet, wohin die Reise gehen soll. Um ihn für sich zu gewinnen, muss der Vertrieb umschalten – von Push auf Pull. Potentielle Käufer recherchieren heute selbstverständlich digital: Sie wollen sich ausgiebig über Produkte informieren und sie miteinander vergleichen, egal, ob vor dem Computer, dem Tablet oder mit dem Handy. Und das noch vor der ersten Kontaktaufnahme mit dem Vertrieb. Durch die Online-Recherche ist die Kaufentscheidung bei den meisten Kunden zu diesem Zeitpunkt schon gefallen. Den potentiellen Käufer bereits im Vorfeld seiner Entscheidung zu erreichen und zu überzeugen, das ist die Pull-Strategie. Ist der Kauf abgeschlossen, erwartet der Kunde, auch weiterhin optimal betreut zu werden – mit einem professionellen Kundenservice. Digitale Tools ermöglichen dem Unternehmen heute ein 360-Grad-Kundenerlebnis: vom Pre-Sales bis zum After-Sales.

Wie digitalisieren? Die wichtigsten Punkte im Überblick

Die Digitalisierung des Vertriebs ist kein Projekt, sondern Teil einer umfassenden Strategie. Dafür ist ein ausgearbeitetes Konzept nötig, kein Schnellschuss. Die Digitalisierungsstrategie muss individuell auf das Unternehmen abgestimmt sein. Der traditionelle Vertrieb wird dabei mit dem digitalen Vertrieb in ein ganzheitliches Vertriebskonzept verwoben. Und das nicht nur technisch, sondern auch personell. Vorab müssen klare Verantwortlichkeiten für die Digitalisierung geschaffen werden – um bei Bedarf früh einen Partner für die Umsetzung ins Boot zu holen.

1. Persönlich bleibt persönlich, ob digital oder nicht

Persönlicher Kontakt ist dabei unverzichtbar, auch das hat die Coronakrise gezeigt. Der B2B-Vertrieb ist nach wie vor ein “People Business”, in dem der persönliche Kontakt nach wie vor zählt. Das wird sich mit der Digitalisierung nicht grundsätzlich ändern. Die Mittel jedoch werden digitalisiert. Dienstreisen gehören zwar zu den Arbeitsaufgaben eines Vertrieblers. Allerdings steigt der Bedarf an digitalen Kollaborationsmöglichkeiten. Und genau dafür benötigt das Unternehmen eine entsprechende IT-Infrastruktur mit den richtigen Software-Lösungen und den passenden Endgeräten. Die Rolle des Vertrieblers ändert sich in diesem Kontext vom aggressiven Verkäufer zum lösungsorientierten Berater.

2. Nicht zögern, sondern machen!

MVP heißt “Früh am Markt sein”. Geschwindigkeit ist Trumpf. Wer bei der Digitalisierung seines B2B-Geschäfts zögert, verliert schnell den Anschluss. Leuchtturmprojekte, also kurzfristig realisierbare Ideen mit hoher Sichtbarkeit, müssen schnell als Minimum Viable Product am Markt getestet werden. Ganz nach dem Prinzip: “Prototype, Learn & Iterate”. Entscheidend für den Erfolg ist dann, das Feedback des Marktes in einem iterativen Prozess kontinuierlich in das Produkt einfließen zu lassen.

3. Erfolg durch gute Produktdaten

Kunden haben ein klares Bedürfnis, das sich u.a. in ihrem Suchverhalten ausdrückt. Wer in der Lage ist, zum jeweiligen Suchbegriff die richtigen Ergebnisse auszuspielen, wird im E-Commerce erfolgreich sein. Gute und valide Produktdaten sind dafür das A & O. Nur so kann sich der Kunde ausführlich über Produkte informieren und zu seinem Wunschprodukt finden. Sie müssen kontinuierlich optimiert werden – und immer up to date sein. Das sorgt nicht nur für einen zufriedenen Kunden, sondern senkt auch die Kosten, da beispielsweise die Retourenquote mit guten Produktdaten signifikant sinkt. Aber auch die Mitarbeiter profitieren in ihrem Beratungs- und Verkaufsprozess von hochwertigen Produktdaten.

4. Mitarbeiter begeistern

Die Begeisterung, Wandlungsbereitschaft und Akzeptanz der Stakeholder gewinnt man nur, wenn man alle früh genug einbezieht. Damit sind nicht nur Lieferanten, Investoren und Kunden gemeint, sondern genauso die eigenen Mitarbeiter. Diese Bereitschaft der Stakeholder muss als wesentlicher Erfolgsfaktor für den Transformationsprozess von Anfang an geplant und gepflegt werden. Denn nur so wird die Digitalisierung zu einem Projekt des gesamten Unternehmens. 

5. Kapazitäten richtig nutzen

Die Automatisierung spart Zeit. Manuelle Aufgaben wie zum Beispiel E-Mails schreiben oder Kontaktdaten pflegen, verbrauchen unnötig Ressourcen. Oftmals sind dies Routineaufgaben, die sich gut automatisieren lassen. Dadurch kann der Vertriebsmitarbeiter seine Zeit für wichtigere Aufgaben und die wertvollen Kunden nutzen. Eine klassische Win-Win-Situation!

Was gilt es zu beachten? Unsere Empfehlungen

Die Digitalisierung stellt neue technologische Tools zu Verfügung, die Arbeitsprozesse erleichtern oder ganz automatisieren. Diese Effizienz kann auch zu Rationalisierungen führen bis hin zur Transformation der bestehenden Jobprofile. Deswegen ist es von entscheidender Bedeutung, die Mitarbeiter früh in den Prozess mit einzubinden. Nur so kann die Digitalisierung als Chance für das Unternehmen gesehen und Ängste bei den Mitarbeitern genommen werden.

Das Standardgeschäft lässt sich online weitestgehend automatisieren. Dadurch entstehen neue Ressourcen und die Angestellten im Vertrieb können sich intensiv um die beratungsintensiven Produkte und wichtigen Kunden kümmern. Dafür muss das Unternehmen jedoch sein Online-Angebot ausbauen und alle Touchpoints wie Filialen, E-Mail oder Online-Shop gut orchestrieren. Zusätzlich dem Kunden mit einer durchdachten Customer Journey ein konsistentes Einkaufserlebnis bieten. Denn der Wechsel zwischen den Kanälen darf beim potentiellen Käufer nicht zu Verwirrung führen. Stattdessen ist es wichtig, ihn optimal zu informieren und zu begleiten.

Digitale Services unterstützen den Geschäftserfolg. Der Online-Auftritt ist der ideale Ort, dem Kunden digitale Mehrwerte anzubieten, die ihn in seiner Kaufentscheidung unterstützen. So hat Tudock für die Lichtberater bei Prediger beispielsweise den Angebotsprozess digitalisiert. Künstliche Intelligenz wiederum kann der Vertrieb dazu nutzen, mittels Daten Vorhersagen über die nächste Bestellung des Kunden zu treffen – Predictive Basket genannt. Dadurch lassen sich bereits im Vorfeld optimale Angebote für diese Kunden entwickeln. Die Basis dafür: Daten sammeln, Daten analysieren und Daten verstehen.

Der B2B-Vertrieb der Zukunft ist digital, doch bei vielen Unternehmen ist dies noch nicht angekommen. Genau jetzt ist die Zeit, dies zu ändern! Vertriebsprozesse müssen automatisiert und Mitarbeiter fit gemacht werden, um die Ansprüche der Kunden auch in der Zukunft optimal zu bedienen. Wer aus der Krise gelernt hat und die Digitalisierung als echte Chance begreift, wird auch für die Zukunft bestens gerüstet sein.

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Michael Wolf von Tudock
Michael Wolf
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Projekte

Prediger Lichtberater

Projekt: Prediger Lichtberater

Effiziente Verschmelzung von Off- und Online durch perfektes Replatforming mit Magento Commerce

Der Online-Shop von Prediger unter prediger.de wird seit nunmehr 12 Jahren von Tudock betreut. Anfang 2019 begann Prediger mit Tudock das Replatforming von der Shopsoftware Magento 1 auf Magento 2 zu planen und umzusetzen, um den Shop noch vor dem Auslaufen des Supports für Magento 1 zukunftsweisend auszurichten: Gemeinsam nutzten Prediger und Tudock das Projekt zur Neubewertung der vorhandenen Features. Ein besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Lichtberatung gelegt. Neben einem umfassenden Wissensbereich zum Thema, unterstützt der Online-Shop mit seinen Funktionalitäten den Lichtberater bei Prediger. Anschließend portierte Tudock die für den Kunden wichtigsten Funktionen auf die neue Plattform, integrierte ein modernes responsives Design und realisierte fortschrittliche Features wie bspw. den Pagebuilder auf Basis der neuen Möglichkeiten von Magento 2. Der Online-Shop ging pünktlich vor dem Black Friday 2019 live und meisterte die Bewährungsprobe mit einem Benutzeranstieg um knapp 30% am umsatzstärksten Tag im Jahr äußerst erfolgreich.

Gewinner des Shop Usability Awards 2020
Shop Usability Award

Über die Jahre ist ein unglaublich professioneller und fesselnder Shop entstanden. […] Die Jury ist überzeugt, dass wir von Prediger noch viel hören werden.

Jury Shop Usability Award

Der Kunde Carl Prediger GmbH & Co. KG

  • Gegründet 1921
  • Sitz in Hamburg
  • Ca. 80 Menschen arbeiten bei Prediger
  • Prediger ist im Einzel- und Versandhandel tätig
  • Showrooms in Hamburg, Berlin, Frankfurt am Main und Düsseldorf

Prediger gehört zu den renommiertesten Anbietern von Design-Leuchten und Lichtlösungen in Deutschland: Neben einer exklusiven Auswahl hochwertiger Innen- und Außenleuchten bietet Prediger eine hohe Beratungskompetenz beim Thema Licht.

Im Vertrieb setzt Prediger auf eine Omnichannel-Strategie, in der sich Onlineshop und Showrooms gegenseitig ergänzen. Zum einen liefert der Shop durch seinen umfangreichen Content mit Wissensportal und Lichtjournal für den Besucher sehr gute Informationsmöglichkeiten und Inspirationsquellen. Zum anderen ist der Online-Shop mit speziellen Funktionen für die Lichtberater in den Showrooms eines der wichtigsten Werkzeuge für die persönliche Kundenberatung. So unterstützt die erweiterte Produktsuche bei der Analyse des bestehenden Sortiments, und die Lichtberater können dem Kunden direkt Angebote aus dem Shop erstellen. Um sich erfolgreich vom Markt abzuheben, geht Prediger weit über den Verkauf von Design-Leuchten hinaus. Denn anspruchsvolle Kunden möchten nicht nur Leuchten kaufen, sondern auch konzeptionelle Beratung zur Lichtgestaltung in Wohn- und Arbeitsräumen sowie im Außenbereich in Anspruch nehmen.

Lichtszene Arbeitsplatz

Die Ausgangssituation

Bereits 2018 bahnte Prediger auf Anraten von Tudock den Umstieg von Magento 1 auf Magento 2 an – also lange bevor im Juni 2020 der Support für Magento 1 auslief. Mit diesem frühen Vorgehen wollte Prediger sich gleich mehrere Vorteile zunutze machen. Zunächst sollte die rechtzeitige Migration vermeiden, in Engpässe bei E-Commerce-Agenturen zu geraten. Denn es war zu erwarten, dass zum Supportende zahlreiche Shopbetreiber gleichzeitig und unter Zeitdruck umsteigen möchten. Außerdem wollte sich Prediger einen Vorsprung gegenüber dem Wettbewerb verschaffen: Wer früh auf die neue Plattform umsteigt, kann auch eher die neuen Möglichkeiten von Magento 2 für sich nutzen. Schließlich sollte ein Zeitpuffer dafür sorgen, dass bei der Migration eventuell auftretende Bugs sorgfältig behoben werden könnten. Ein gutes Nutzererlebnis ist im Premium-Marktumfeld von Prediger besonders wichtig, um sich gegenüber der Konkurrenz zu behaupten.

Die Herausforderung

Bei der Migration von der Shopsoftware Magento 1 auf Magento 2 handelt es sich nicht um ein einfaches Update, sondern um ein Replatforming. Die neue Version ist wesentlich leistungsstärker, setzt auf moderne Softwarekonzepte und -architekturen sowie neue Frontendtechnologien. Das macht den Umstieg zu einer anspruchsvollen Aufgabe für alle Beteiligten – vor allem bei einem stark individualisierten und umfangreichen Online-Shop wie dem von Prediger.

Predigers Anforderungen für das Replatforming beinhalteten unter anderem eine benutzerfreundliche Abbildung wichtiger Beratungsfunktionen im Shop auch unter Magento 2 und die erneute Integration der Suchlösung FACT-Finder. Zu den Zielvorgaben von Prediger an Tudock gehörte außerdem die Forderung nach einer sehr guten Seitenperformance des Shops. Diese sollte sich nach einem Jahr Projektzeit erstmalig während des erwarteten Besucheransturms zum Black Friday am 29. November 2019 in einer Hochlastsituation beweisen.

Die Lösung

Mit einem professionellen Partner lässt sich der Umstieg auf Magento 2 zuverlässig umsetzen und die Zukunftsfähigkeit des Shops mit seinen Anwendungen gewährleisten. Händler schaffen sich hiermit den Handlungsspielraum, das Wachstum des Geschäfts weiter voranzutreiben, den Shop weiterzuentwickeln und die Sicherheit des Shops aufrecht zu erhalten.

Tudock betreut seit 12 Jahren Prediger als E-Commerce-Agentur. Die Zusammenarbeit mit dem Kunden war somit optimal eingespielt. Trotzdem galt es, das komplexe Replatforming-Projekt detailliert vorzubereiten.

Tudock-Niels-Pahlmann

Die Erwartungen an den Shop sind naturgemäß unterschiedlich. Die Ergebnisse der Workshops flossen direkt in das Projekt ein und führten zu einer klaren Priorisierung der Aufgaben.

Niels Pahlmann, Geschäftsführer bei Tudock

Um zunächst die Erfahrungen mit dem bisherigen Shop und Bedarfe aller Beteiligten für den Umstieg auf Magento 2 zu analysieren, setzte Tudock auf Workshops. Dabei arbeitete die Agentur mit der Prediger Geschäftsführung, Projekt- und Produktdatenmanagern, SEO-Verantwortlichen, den Lichtberatern aus den Showrooms, Lageristen, dem Marketing und dem Vertrieb heraus, welche Prioritäten beim Umstieg gesetzt werden sollten.

Bewährte Features migrieren

Beim Migrationsprozess für Prediger entschied sich Tudock für eine agile Entwicklung nach Scrum mit einer engen Abstimmung mit dem Kunden. Basis der Anforderungen waren zunächst die bestehenden Funktionen, welche nach der langjährigen Weiterentwicklung des Shops durch Tudock für sich schon sehr umfangreich waren. „Einige der erhaltenswerten Funktionen und Elemente aus dem vorherigen Shop konnten mit geringem Aufwand portiert werden“, so Pahlmann. „Da aber Magento 2 technisch ganz andere und bessere Konzepte für die Programmierung verwendet, wurden andere Elemente von Grund auf neu implementiert.“ Die wichtigsten Funktionen, die Prediger und Tudock aus dem alten Shop übernahmen, waren die Anforderungen für die TÜV-Zertifizierung, die Schnittstellen zum PIM und dem Warenwirtschaftssystem sowie die erweiterte Merkliste für die Lichtberater in den Showrooms.

Matthias Tesche Prediger Lichtberater

Auf die Effizienz in der Zusammenarbeit, die hohe Magento-Kompetenz und die Erfahrung im E-Commerce ist bei Tudock verlass.

Matthias Tesche, Leitung Marketing bei Prediger Lichtberater

Neue Magento 2-Features nutzen

Ein so umfassendes Replatforming ist eine gute Gelegenheit, auch grundsätzliche Weiterentwicklungen im Shop vorzunehmen. So wurde zunächst das Design komplett neu aufgesetzt, wobei Tudock gleichzeitig einen automatischen Prozess integrierte, um die Vorgaben aus dem Styleguide in Magento 2 zu portieren. Mit dem neuen Frontend konnte die erfahrene Magento-Agentur aus Hamburg eine der zentralen Zielvorgaben erfüllen: Die herausragende Seitenperformance des Shops beizubehalten.

Zusätzlich richtete Tudock für Prediger neue Enterprise-Features ein, die Magento 2 bereitstellt. So sorgen im neuen Shop zum Beispiel Target Rules automatisiert dafür, dass Shop-Besucher auf Basis der umfangreichen Produktinformationen qualitativ hochwertige Cross-Selling-Angebote erhalten.

Zur Seitenerstellung wurde WordPress vom neuen, in Magento 2 integrierten Pagebuilder abgelöst, was das Anlegen neuer Inhalte sowohl im eigentlichen Shop als auch im Content-Bereich für Prediger erheblich vereinfacht.

Dank der erfolgreichen Umsetzung durch Tudock nutzt Prediger darüber hinaus das in Magento 2 verfügbare Staging Feature. Hiermit können Shopmanager direkt aus dem Backend des Shops eine Vielzahl von Inhaltsaktualisierungen erstellen, in der Vorschau anzeigen und die Veröffentlichung planen. Bei Prediger kommt das Staging Feature vor allem für Promotion-Content zum Einsatz, der eigenständig erstellt und beispielsweise für temporäre Kampagnen mit einem Zeitfenster versehen werden kann, in dem eine Kampagne gefahren werden soll.

Auf den neuesten Stand brachte Tudock auch die Deployment-Verfahren mit verschlankten Release-Prozessen sowie Funktionen für automatisiertes Testen und automatisierte Deployments. Prediger hat so die Möglichkeit, mit nur wenigen Klicks Weiterentwicklungen selbst live in den Shop zu spielen. Das macht den Betrieb und das Management des Shops für Prediger weitaus effizienter als zuvor.

Suche und Produktdaten weiter verbessern

Beim Prediger-Shop mit etwa 30.000 Produkten spielt das Thema Product Information Management (PIM) eine herausragende Rolle. Daher entwickelte und implementierte Tudock ein neues Produktdatenmodell, um den Detailgrad der vorhandenen Produktdaten noch einmal zu erhöhen.

Detaillierte und verlässliche Produktdaten sind auch die Basis für eine leistungsstarke Suche, eine der wichtigsten Funktionen eines Online-Shops. Gute Suchergebnisse beeinflussen die Kaufentscheidungen von Kunden positiv und sind ein entscheidendes Kriterium für die Kundenzufriedenheit. Da Prediger mit der Suchtechnologie von FACT-Finder im bisherigen Magento 1 Shop sehr zufrieden war, sollte FACT-Finder auch unter Magento 2 zum Einsatz kommen.

Tudock ist die erste E-Commerce-Agentur, die im Rahmen eines Kundenprojekts FACT-Finder von Magento 1 zu Magento 2 portierte. Dazu stellte der Suchanbieter aus Pforzheim ein entsprechendes Modul zur Verfügung, das aber wegen stetiger technischer Neuerungen bei Magento 2 zum benötigten Zeitpunkt noch nicht voll einsatzfähig war. Als Suchspezialist und langjähriger FACT-Finder Partner gelang es Tudock, das Portierungsmodul in enger Zusammenarbeit mit dem Suchanbieter zügig weiterzuentwickeln. Im Ergebnis steht nun ein ausgereiftes Modul zur Verfügung, auf das auch andere Shop-Betreiber zurückgreifen können. „Damit haben wir aus einem Problem einen klaren Mehrwert für alle Magento-Nutzer geschaffen“, führt Pahlmann aus. Indem Tudock die Suche im nächsten Schritt exakt auf die überarbeiteten Produktdaten und die neue Magento 2-Umgebung anpasste, konnte die Agentur die Performance der Suche und die Qualität der Suchergebnis im Vergleich zum Magento 1 Shop noch einmal deutlich verbessern.

Eingesetzte Technologien

Das Ergebnis

Bereits im September 2019, also zwei Monate vor dem Black Friday am 20. November, ging der Magento 2 Shop von Prediger online. So konnten Auftraggeber und Auftragnehmer den neuen Shop deutlich vor der erwarteten Belastungsprobe verschiedener Live-Tests unterziehen. Hier kam auch gleich das Staging Feature zum Einsatz, um zum wichtigsten Verkaufstag des Jahres entsprechende Kampagnen zu fahren. Selbst bei 1,1 Millionen Besuchern innerhalb von wenigen Tagen lief der Shop stabil und zuverlässig.

Mit dem Onlineshop auf Basis von Magento 2 steht Prediger nun eine Verkaufsplattform zur Verfügung, die nicht nur die Wünsche des Händlers und seiner Kunden erfüllt, sondern auch den Betrieb des Shops für das zuständige E-Commerce-Team vereinfacht. So haben sich allein die Testaufwände mit dem neuen Deployment-Verfahren signifikant reduziert. Das E-Commerce-Team kann zudem Inhalte schneller und einfacher erstellen sowie Kampagnen in Eigenregie planen und umsetzen. Auch den Bedürfnissen anderer Unternehmensbereiche bei Prediger wurde Rechnung getragen, wovon neben den Lichtberatern in den Showrooms unter anderem auch das Sortimentsmanagement profitiert. Für Lichtberater ist der Online-Shop ein nützliches Werkzeug, um den Bedürfnissen der Kunden bei der Lichtberatung gerecht zu werden. Sie finden noch besser die zum Kunden passenden Produkte und können diese dem Kunden in einem persönlichen Angebot direkt vorschlagen. Category Manager können technische Produktdaten genauer spezifizieren und durch eine neue Schnittstelle direkt in den Shop übertragen. Und der Kunde wird durch einen ausführlichen Content-Bereich mit Wissen zum Thema Licht versorgt.

Gleichzeitig eröffnet der Magento 2 Shop neue Möglichkeiten für die Zukunft, beispielsweise als Basis interaktiver Beratungsmodule für Kunden oder von Virtual Reality-Funktionen, mit denen Kunden online die Wirkung von Licht in ihren Räumen simulieren können. Denkbar ist auch die Anbindung von Planungsbüros, die online lichtgestalterische Konzepte für Wohn- und Geschäftsräume entwickeln oder von Servicepartnern, welche die Installation der Leuchten beim Kunden übernehmen. Gemeinsam mit Tudock wird Prediger zudem eine umfassende B2B-Plattform mit der gleichen Magento 2 Instanz entwickeln.

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Michael Wolf von Tudock
Michael Wolf
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Neckermann

Projekt: Neckermann

Optimierung der Produktsuche führt zur erheblichen Verbesserung der suchrelevanten KPIs

Der Kunde neckermann.de

  • Eine Marke der Otto GmbH & Co. KG
  • Sitz in Hamburg
  • neckermann.de ist im Versandhandel tätig
  • Online-Shop: neckermann.de

Die Otto Group gehört mit einem Onlineumsatz von knapp über 8 Milliarden Euro zu den weltweit größten Onlinehändlern. OTTO, als Teil der Otto Group, baut sein Geschäftsmodell vom Händler zur Plattform mit Schwerpunkt Home & Living um und setzt außerdem auf eine Multi-Shop-Strategie, zu denen die Marke des ehemaligen Versandhaus-Mitbewerbers Neckermann sowie unter anderem Spezialshops wie schlafwelt.de und yourhome.de gehören. Für die erfolgreiche Entwicklung dieser Shops steht ein Feature ganz besonders im Fokus: die Produktsuche. Die Suchfunktion zählt zu den entscheidenden Faktoren für die Zufriedenheit der Shopbesucher und beeinflusst direkt die Konversionsraten.

Verschiedene Websites mit unterschiedlicher technologischer Geschichte, über 150.000 Produkte diverser Kategorien und die nachhaltige Optimierung der Produktsuche als zentralem Shop-Feature? Das klingt nach einer echten Herausforderung. Die Experten von Tudock haben sich ihr gestellt und holen seit 2016 das Optimum aus der Produktsuche heraus.

Die Aufgabe

Über 150.000 lieferbare Artikel stellen jede Suche und den Shopmanager vor eine gewaltige Herausforderung. Zugleich ist ein schnelles und passendes Ergebnis für den Shopkunden entscheidend, ob er auf der Seite kauft oder nicht. Zusätzlich soll die Suche im mobilen Zeitalter auch auf mobilen Devices genauso gut funktionieren wie am Desktop. Ziel des Projekts mit Tudock war es, die Qualität der Suchergebnisse insgesamt zu verbessern und damit die Konversionsraten der Suche. Dabei standen beispielsweise die Auffindbarkeit der Produkte sowie das passende Matching zwischen dem Suchbegriff und dem Suchergebnis für den Shopkunden auf dem Prüfstand.

Optimal: Die strategische Optimierung der Suchfunktion

Die technologischen Grundeinstellungen von Solr und iShop bieten zwar gute Suchmöglichkeiten, ohne eine echte Strategie zur Optimierung der Ergebnisse liefern sie jedoch keine wirklich zufriedenstellenden Resultate für die User. Tudock erstellte daher eine Strategie zur kontinuierlichen Verbesserung der Suchfunktion.

Die Lösung

Gründlich: Die strategische Analyse der Suche

Für die Experten von Tudock ist die Basis jeder Problemlösung eine fundierte und professionelle Analyse des Status Quo. Zunächst betrachteten sie also grundlegend die Suchfunktionen der betreffenden Shops. Von besonderer Bedeutung waren dabei die Dimensionen Funktionalität, Usability und Qualität der Suchergebnisse.

Sebastian Russ - Produktmanager Onsite-Search bei Tudock

Die Qualität der Suchergebnisse, die Geschwindigkeit der Ergebnisausgabe, die vom User erwarteten Features wie eine Facettierung der Suchergebnisliste oder eine gute Auto-Suggest-Funktion: All dies sind wichtige Faktoren, die die Zufriedenheit des Users mit dem Shop und damit den Verkaufserfolg beeinflussen.

Sebastian Russ, Produktmanager Suche bei Tudock

Zuverlässig: Kontinuität und Agilität sichern den langfristigen Erfolg

Tudock analysierte zusammen mit den Kunden die vorhandenen Suchen und erarbeitete ein grundlegendes Konzept, um sie an allen relevanten Stellschrauben zu verbessern – innerhalb der bestehenden technologischen Infrastruktur. In einem agilen Projektverfahren mit regelmäßigen iterativen Sprints und transparenter Rollenverteilung zwischen Kunde und Agentur entstand so gemeinsam ein optimales Lösungsszenario. Schlank, zielführend und immer mit dem Blick auf ein optimales Produkt.

Für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Suche wurde zudem ein transparenter Betriebsmanagement-Prozess aufgesetzt. Die tiefgehende Auswertung der Analytics-Daten diente dabei als Basis, um das Suchverhalten kontinuierlich zu messen, zu analysieren und zu optimieren.

Sebastian Russ - Produktmanager Onsite-Search bei Tudock

Über einen regelmäßigen Austausch, die eigenständigen Optimierungen der Suche und die Weiterentwicklungen diverser Funktionalitäten konnten wir die Qualität der Suche über die Jahre kontinuierlich steigern. Das spiegelt sich in allen relevanten Search-KPIs wider.

Sebastian Russ, Produktmanager Suche bei Tudock

Erfolgreich: Auf der sicheren Seite mit der Tudock Search KPI Matrix

Ein entscheidender Erfolgsfaktor des Projekts waren die langfristige Perspektive und die regelmäßige Kontrolle der relevanten KPIs: Conversion Rate, Search Exit Rate und der Wert pro Visit mit Suche sind nur drei der wichtigen Werte der Tudock Search KPI Matrix. Alle drei konnten Kunde und Agentur im Rahmen der Kooperation verbessern.

Wert pro Visit - neckermann.de
Durch die Optimierungs-maßnahmen von Tudock konnte der Wert pro Visit mit Suche über alle Shops hinweg um 28% erhöht werden.

Messbar: Die Erfolge der Tudock Optimierung

Über die Effekte der Optimierungsmaßnahmen für Neckermann, Schlafwelt und Yourhome berichtete Tudock im Rahmen des Projekts regelmäßig in transparenten Reportings auf der Basis der KPI Matrix. Fest steht: Die besseren Suchergebnisse steigerten eindeutig den Verkaufserfolg. Tudocks Credo lautet daher, dass durch die verbesserte Shopsuche alle Seiten profitieren: Die Shopkunden erhalten echten Mehrwert und die Shops wiederum steigern ihren Umsatz.

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Michael Wolf von Tudock
Michael Wolf
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Manufactum

Projekt: Manufactum

Performance Boost durch Umstellung auf Solr und kontinuierlichem Search Management

Seit 2016 unterstützt Tudock als Onsite-Search-Experte Manufactum bei der Weiterentwicklung der Suchfunktion und beim Search Management.
Im Zuge eines Technologiewechsels zu Solr sorgte Tudock gemeinsam mit dem Manufactum Plattform-Team für den optimalen Einsatz der neuen Suchtechnologie in den Manufactum-Shops.
Mit einem ausführlichen Testverfahren gewährleistete Tudock eine reibungslose Migration der neuen Suche. Im Ergebnis konnte Manufactum u.a. dank der Beratung und fachlichen Unterstützung von Tudock die Conversion Rate der Suche signifikant steigern.

Der Kunde Manufactum GmbH

  • Gegründet 1988
  • Sitz in Waltrop, Nordrhein-Westfalen
  • Ca. 500 Menschen arbeiten bei Manufactum
  • Manufactum ist im Einzel- und Versandhandel tätig
  • Online Shops: manufactum.de, manufactum.at, manufactum.ch, manufactum.uk, magazin.com

Manufactum fördert seit mehr als 30 Jahren den bewussten Konsum im Alltag und hilft dabei, aus der alltäglichen Routine etwas Besonderes zu machen. Hierfür bietet Manufactum seinen Kunden ein außergewöhnliches Angebot an sorgfältig ausgewählten und hochwertigen Produkten. Das Angebot reicht von der Armbanduhr bis zur Aufschnittmaschine, von der Gartenschere bis zur Gesichtsseife, vom Notizbuch bis zur Nachttischleuchte oder von der Daunenjacke aus Recyclingfaser bis zum Reparaturservice. Manufactum setzt auf hochwertig verarbeitete, reparierbare Produkte sowie eine zeitlose Gestaltung. Die guten Dinge bietet Manufactum auf vielen Wegen an: im Versand per Katalog, im Online-Shop und in der App sowie aktuell stationär in zwölf deutschen Städten und in Wien.

Case Study Manufactum

Die Ausgangssituation

Für Manufactum zählt der eigene Online-Shop zu den wichtigsten Vertriebskanälen. Aufgrund des breiten Sortiments und als Vorbereitung für Offline-Besuche in den Warenhäusern ist die Suche nicht nur ein Umsatztreiber im Online-Shop, sondern auch eine zentrale Servicefunktion für den stationären Kunden. Der fachlich versierte Betrieb und die Optimierung der Suche hat für Manufactum daher eine hohe Bedeutung.

Die Ziele von Manufactum

2018 beschloss Manufactum auf die Open Source Suchtechnologie Solr zu setzen. Manufactum wollte eine Suche in den Online-Shop integrieren, die es ermöglicht, flexibler auf die hohen Ansprüche der Kunden einzugehen. Außerdem sollte die Weiterentwicklung der Suchsoftware zukünftig in der eigenen Hand liegen.

Um einen positiven Return on Investment zu erzielen, lautete eine weitere Vorgabe, dass die neue Suche die bisherige nicht nur gleichwertig ersetzt, sondern mittelfristig auch bessere KPIs vorweist, bei gleichzeitiger kostenorientierter Flexibilität.

Thomas Krämer von Manufactum

Wir haben in den letzten Jahren die hohe Relevanz der Suche bei unserem besonderen Sortiment erkannt. Der Aufbau einer neuen Suche war für uns auch ein großes Entwicklungs- und Lernthema.

Thomas Krämer, Head of Online & Customer Service bei Manufactum​

Die Lösung

Nach einem Evaluierungsprozess unter mehreren Anbietern von Suchtechnologien entschied sich das Unternehmen für den Umstieg auf die Open Source Lösung Solr als neue Suche im Online-Shop. Durch den offenen Zugang zum Quellcode kann die Suche wie eine Eigenentwicklung betrieben und erweitert werden. Die Roadmap für die Konfiguration, funktionale Ausgestaltung und Optimierung der Suche liegt nun komplett in der Hand von Manufactum und kann so auf die Bedürfnisse der Kunden exakt zugeschnitten werden.

Die Umsetzung

Der Wechsel von einer kommerziellen Lösung hin zu einer Open-Source-Lösung ist für Shop-Betreiber immer eine Herausforderung. Dank der großen Erfahrung von Tudock im Bereich Suchtechnologie konnte sich Manufactum früh auf die wichtigsten Aspekte beim Wechsel einer Suchlösung fokussieren:

Entscheidend bei der Migration ist zum einen die Konzeption der Suche, damit sich die Suche optimal in den bestehenden Shop einfügt und sie zum Nutzungsverhalten der Kunden passt. Durch eine gute Konzeption liefert die Suche gleich zu Beginn eine angemessene Suchergebnisqualität. Eine durchdachte Konzeption stellt außerdem sicher, dass die implementierte Suche den Zielen des Shopbetreibers dient. Hier konnte Tudock überdies auf die Erfahrungswerte aus früheren Migrationsprojekten zurückgreifen.

Zum anderen kommt es auf das Vorgehen bei der technischen Umsetzung an. Eine der größten Herausforderungen im Zuge der Migration einer Suche ist das Offline-Testing.

Auf Basis der Testergebnisse ließ sich die neue Suche schon im Offline-Modus auf ein so hohes Niveau bringen, dass der erste A/B-Test auf Anhieb erfolgreich war und die neue Suche umgehend in den Live-Shop implementiert werden konnte.

Sebastian Russ - Produktmanager Onsite-Search bei Tudock

Wir setzten hierfür auf ein automatisiertes Verfahren, mit dem eine möglichst große repräsentative Stichprobe in vielen schnellen Iterationen analysiert werden konnte.
Darüber hinaus kombinierten wir das automatisierte Testverfahren mit Analytics Daten und gezielten manuellen Suchergebnisanalysen. Somit war die Performance der neuen Lösung mit der bisherigen direkt vergleichbar.

Sebastian Russ, On-Site-Search Experte bei Tudock

Das Ergebnis: Deutliche Verbesserung der suchrelevanten KPIs bereits kurz nach der Migration

Gemeinsam mit dem Manufactum-Team, bestehend aus internen und externen Experten, hat Tudock die hohen Erwartungen an die neue Suche erfüllt: Die Monate nach der Migration zeigen eine deutliche Verbesserung der suchrelevanten KPIs, wie zum Beispiel die geringere Ausstiegsquote während der Suche, vor allem aber die gestiegene Conversion Rate.

Wegweisend für die weiteren Investitionen ist die höhere Qualität der Suchergebnisse und die bessere Performance, die sich in höheren Conversion Rates niederschlägt. Mit der neuen Suche auf Basis von Solr gelang es, die Conversion Rate der reinen Suche-Nutzer in den 12 Monaten nach der Umstellung um knapp 20% Prozent zu steigern. Betrachtet man die Zeit der kontinuierlichen Betreuung durch Tudock konnte Manufactum die Conversion Rate der Suche seit 2016 um weitere 20% bei den Suche-Nutzern steigern.

Darüber hinaus hat Manufactum mit der Open-Source-Lösung mehr Transparenz über die einzelnen Features der Suche gewonnen. Die Produktmanager und Entwickler, die den Shop betreuen, haben nun uneingeschränkte Einsicht in die Suchlösung im Shop. So ist es jederzeit möglich, über Plugins und individuelle Weiterentwicklungen neue Funktionen zu integrieren und die Suche gezielt für Manufactum zu optimieren.

Marc Bürger von Manufactum

Tudock unterstützte uns als verlässlicher Partner mit Erfahrung und Wissen, damit wir unsere Kunden zukünftig noch besser mit unserem Angebot begeistern können.

Marc Bürger, Plattform Management & Development bei Manufactum
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Michael Wolf von Tudock
Michael Wolf
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Multichannel bei Prediger: Ein Online-Shop für den Showroom

Hamburg 05. April 2020 – Sich vorzustellen, wie eine Leuchte in einem Raum wirkt, ist nie ganz einfach. Wie fällt das Licht in den Raum und welche Atmosphäre ergibt sich daraus? Prediger, einer der führenden Anbieter von Designleuchten in Deutschland, setzt dazu nicht nur auf den Online-Shop, sondern auch auf die Showrooms in Hamburg, Berlin, Düsseldorf oder Frankfurt am Main. Hier erleben Kunden nicht nur eine riesige Auswahl von Leuchten, sondern ihm fallen auch gleich großzügige Tische und mehrere iMacs ins Auge.

Auf den Tischen haben die Kunden ausreichend Platz, ihre Pläne und Grundrisse ihrer Wohn- oder Geschäftsräume auszubreiten. Auf den Rechnern greifen die Prediger-Lichtberater direkt auf den Online-Shop zu. Mit dem Berater-Profil eingeloggt, bietet er ihnen noch mehr Funktionen als üblich. Beispielsweise lassen sich hier eigene Merklisten zu Kunden und ihren Projekten anlegen. Außerdem können Lichtberater Kundennummern und Kontaktdaten erfassen und haben die Möglichkeit, weitere Informationen in Notizform zu speichern. Auch individuelle Angebote lassen sich von den Beratern direkt erstellen und je nach Projektgröße und Umsatz entsprechende Rabattierungen einräumen. Darüber hinaus steht den Lichtberatern eine erweiterte Reviewfunktion zur Verfügung, mit der sie Produkte nicht nur bewerten, sondern auch Erfahrungsberichte verfassen können. Auf diese haben dann auch ihre Kollegen Zugriff, um dieses Wissen in ihre eigene Bratung einfließen zu lassen.

Auch die Suche ist auf die spezifischen Bedürfnisse der Lichtberater in den Showrooms optimiert und wurde kürzlich im Zuge des Shop-Updates von der Shopsoftware Magento 1 auf Magento 2 für den Einsatz in den Showrooms weiter ausgebaut. „Wir haben das gesamte Produktdatenmodell überarbeitet und mit noch mehr Detailinformationen angereichert, auf die die Shop-Suche nun zugreifen kann“, sagt Michael Wolf, einer der beiden Geschäftsführer von Tudock. Die E-Commerce-Agentur hat den Online-Shop für Prediger entwickelt. „Die Suche liefert damit zuverlässige Ergebnisse aus den 35.000 Produkten, die im Shop gelistet sind.“

Die Ansprüche der Prediger-Kunden sind hoch. Immobilienbesitzer, die ihren Wohnräumen ein besonderes Lichtkonzept verleihen wollen, kommen genauso zu Prediger wie Unternehmer, die optimale Lichtlösungen für ihre Geschäftsräume suchen. „Der Online-Shop ist dabei die tragende Säule in unserer Multichannel-Strategie“, sagt Matthias Tesche, der das Marketing von Prediger leitet. „Hier generieren wir gut die Hälfte unseres Umsatzes und setzen entsprechend auf viel Service und mit Ratgeber-Themen, einem Wissensbereich und dem Lichtjournal auf beratungsstarken Content, der sich dann in den Showrooms nahtlos fortsetzt.“ Entsprechend prominent werden die Showrooms mit ihrem Beratungsangebot auf der Website www.prediger.de gefeatured.

Die umfassende Beratung online und offline ist dabei der Schlüssel, nicht nur einzelne Produkte zu verkaufen, sondern ganze Kundenprojekte zu begleiten. Dabei spielen auch die beiden Print-Kataloge mit einer Gesamtauflage von 85.000 Stück eine Rolle, die nicht nur Produkte bewerben, sondern auch mit Beispielen für Lichtlösungen inspirieren sollen. Und auch hier wird die Lichtberatung in den Showrooms prominent thematisiert.

Mit dem Vertriebs-Konzept von Prediger ist der Online-Shop mehr als nur eine E-Commerce-Kanal, sondern ein wichtiger Baustein, der sowohl Suche als auch Beratung online- und offline zusammenführt.

Über Tudock

Tudock ist eine E-Commerce Agentur und Spezialist für digitale Vertriebsarchitekturen von Unternehmen aus dem B2C- und B2B-Bereich. Seit 2004 entwickelt das Tudock Team um die Gründer und Geschäftsführer Michael Wolf und Niels Pahlmann E-Commerce-Projekte für namhafte Kunden wie den Lichtberatern von Prediger, Schmidt-Spiele, La Biosthétique und vielen anderen. Als Magento-Experte ist die Agentur mit Sitz in Hamburg Ausrichter des Magento-Stammtischs. Außer Magento kommen beim 25-köpfigen Tudock-Team aber auch viele anderen Technologien für erfolgreiche Vertriebs-Plattformen zum Einsatz. Eine weitere besondere Expertise von Tudock liegt in der Implementierung und Optimierung von Onsite-Search-Technologien als Umsatz-Treiber in Online-Shops, von der unter anderem Marken wie Manufactum und Neckermann profitieren.
Mehr Informationen unter www.tudock.de.

Pressekontakt
Michael Wolf von Tudock
Michael Wolf
Tudock GmbH
Holländischer Brook 2
20457 Hamburg

Tel: +49 4041366189-0

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