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Warum Betreiber einer B2B-Plattform auf Magento setzen

In Deutschland ist Magento die meist genutzte E-Commerce-Lösung auf dem B2B-Markt – und das nicht ohne Grund, denn innerhalb von Adobe Commerce (bis vor kurzem „Magento Commerce“) sind die grundlegenden B2B-Funktionen bereits integriert.

Als B2B-Händler stehen Sie einigen Herausforderungen gegenüber: Ihre Kunden benötigen individuelle Preise und Produktkataloge, die Kaufvereinbarungen von Kunde zu Kunde sind unterschiedlich oder es bestehen eingeschränkte Kaufberechtigungen auf Käuferseite. Beispielsweise sind Käufe ab einer bestimmten Höhe nur mit Genehmigung durch einen Vorgesetzten möglich. Dies führt zu teils sehr komplexen Workflows. Als B2B-Händler wissen Sie, all das unter einen Hut zu bekommen, ist nicht gerade leicht. Um diese Hürden zu umgehen, bietet Adobe Commerce Features, die einen das Leben als B2B-Plattformbetreiber erleichtern. Hierzu gehören u.a.:

  • Kundenspezifische Produktkataloge und Preise
  • Umfangreiche Firmenkundenverwaltung mit Rechte- und Rollenmanagement
  • Schnelle und bequeme Bestellmöglichkeiten (z. B. per Datei-Upload)
  • Prozess für die Angebotsanfrage
  • Umfangreiches Reporting durch integriertes Business Intelligence-Tool
  • Internationalisierung
  • Umfassende Marketing-Features (z. B. Kundensegmentierung)

Erfahren Sie hier, was zusätzlich für Adobe Commerce als B2B-E-Commerce-Lösung spricht!

It’s a match: Magento und ERP-Systeme sind kompatibel

Adobe Commerce ist mit gängigen ERP-Systemen kompatibel und sorgt somit für eine einfache Anbindung an die eigene ERP-Lösung. Auch andere Systeme wie ein Produktinformationsmanagementsystem (PIM) oder ein Customer Relationship Management (CRM) lassen sich problemlos über die leistungsfähigen APls  integrieren. Damit profitieren Sie von schnelleren und einfacheren Prozessen.

Weshalb ist eine Verknüpfung mit der ERP-Software von Bedeutung?

Die Integration der E-Commerce-Plattform in das ERP-System steigert die Effizenz Ihrer Geschäftsprozesse enorm, denn Bestand, Bestellungen, Kundendaten sowie Lieferdaten werden zwischen den beiden Systemen synchronisiert und lästiges doppeltes Einpflegen entfällt. Somit sparen Sie nicht nur Zeit, sondern vermeiden zusätzlich unnötige Flüchtigkeitsfehler bei der Pflege der Daten.

Außerdem können durch die Verknüpfung der beiden Systeme, Kunden in Echtzeit, einen genauen Einblick in ihre Preise, ihr Sortiment sowie die Verfügbarkeiten der einzelnen Produkte erhalten. Dies hat wiederum weniger Support-Anrufe zur Folge.

Sie nutzen immer noch Magento 1?
Mit unserer Checkliste erhalten Sie einen Überblick über die aktuelle Situation Ihres
Online-Shops und zur Klärung eines möglichen Handlungsbedarfs.

Außerdem: Mobil bedeutet heutzutage viel

Auch im B2B-Bereich, muss der Online-Shop auf allen Endgeräten einwandfrei funktionieren. Egal ob auf dem Smartphone oder dem Laptop. Adobe Commerce bietet ein für alle Endgeräte optimiertes Design mit einem Mobile First Ansatz. Mit dem PWA Studio setzt Adobe auf das Konzept der Progressiv Web Apps (PWA). Sie bieten ein flexibles, responsive Webdesign mit einer App-ähnlichen Oberfläche. Durch PWAs ermöglichen Sie Ihren Nutzern neue Funktionen, die das Einkaufen noch benutzerfreundlicher machen. So können Kunden z. B. mit ihrem Telefon einen Barcode einscannen und ein Produkt nachbestellen. Außerdem können sie Push-Benachrichtigungen zum aktuellen Bestellstatus o. ä. erhalten. Besonders interessant im B2B-Kontext: Mit einer PWA-Lösung lässt sich die E-Commerce-Plattform auch im Offline-Modus bedienen.  So können Ihre Kunden oder Ihre Außendienstmitarbeiter auch ohne Internetempfang Bestellungen vorbereiten, die ausgeführt werden, sobald der Nutzer wieder online ist.

Mit der Multi-Store Funktion jede Zielgruppe erreichen

Im Gegensatz zu anderen E-Commerce-Lösungen bietet Magento einen entscheidenden Vorteil der besonders für B2B-Plattform-Betreiber ausschlaggebend sein kann: Das einfache Multistore-Management. Mit dem vielseitigen Feature können B2B Händler Ihren verschiedenen Zielgruppen jeweils eigenständige, auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnittene Anlaufstellen zum Einkaufen anbieten. So kann es bspw. in einer Adobe Commerce Instanz einen Shop für Ihre internen Mitarbeiter geben und zusätzlich einen weiteren für Ihre Endkunden. Auch die Ansprache verschiedener regionaler Zielgruppen mit der jeweils passenden Sprache und Währung ist dadurch einfach möglich. Somit können Sie sicherstellen, dass Sie Ihre Kunden zielgruppengerecht ansprechen.

Und nicht zu vergessen: Adobe Commerce und Amazon Business

Spätestens im Jahr 2020 ist es jedem bewusst geworden – an dem Onlineversandhändler Amazon kommt man kaum mehr vorbei. Bereits 2019 gaben 72 % der B2B-Einkäufer an, dass Sie über Amazon recherchieren –  Tendenz steigend. Da viele B2B-Unternehmen Amazon Business als Vertriebskanal verwenden, sollten Sie im Vorhinein darauf achten, dass die gewählte E-Commerce-Lösung mit Amazon Business kompatibel ist. Die Verwaltung der Amazon-Verkäufe, parallel zu den eigenen E-Commerce Verkäufen, ist sonst äußerst zeitaufwendig. Mit Magento ist es möglich, die eigene E-Commerce-Website sowie die Amazon-Verkäufe über eine zentrale Benutzeroberfläche zu verwalten. Somit entfällt das doppelte Einpflegen von Informationen, wodurch Sie Zeit und Kosten sparen.

Das war alles? Nein noch lange nicht!

Adobe Commerce bietet für den B2B-E-Commerce zahlreiche Vorteile. In diesem Beitrag haben wir Ihnen vier entscheidende Vorteile näher vorgestellt, weshalb Adobe Commerce sich für den B2B-Bereich lohnt. Jedoch ist hier noch lange nicht Schluss. Neben vorhandenen Features gibt es noch zahlreiche Erweiterungen – sprechen Sie uns gerne an!
Tudock ist Adobe Magento Solution Partner

Tudock ist Adobe Magento Solution Partner

Legen Sie die Umsetzung in die Hände von Experten. Durch unsere jahrelange Erfahrung im E-Commerce, unser breites Branchenwissen und den zahlreich erfolgreich realisierten Projekten bringen wir auch Ihr Vorhaben auf die Erfolgsspur. Als Solution Partner profitieren Sie von unserem direkten Zugang zu Magento und dem Informationsvorsprung der Partner.

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Ihren Kunden auch zu Hause die bestmögliche Beratung bieten!

Klingt gut, doch was ist Guided Selling?

Bei Guided Selling handelt es sich um eine softwaregestützte Beratungsfunktion. Hierbei hat der Kunde die Möglichkeit mit einem virtuellen Berater zu interagieren. Der virtuelle Berater stellt hierbei dem Kunden passende Fragen zu den verschiedenen Produkteigenschaften des gewünschten Produkts. Durch die Antworten des Kunden, kann der virtuelle Berater passende Produktvorschläge anhand der vorhandenen Datenbasis unterbreiten. Guided Selling kann insbesondere bei erklärungsbedürftigen Produkten wie im Bereich der Technologie (z.B. Notebooks, Drucker etc.) oder im Bereich der Kosmetik (z.B. Haar-und Hautpflege), verwendet werden.

Klingt spannend, doch worin liegt der Unterschied zu herkömmlichen Filter und Produktkonfiguratoren?

Guided Selling bietet im Gegensatz zu Filterfunktionen die Möglichkeit den Kunden zur richtigen Produktauswahl zu führen. Um eine Filterfunktion anwenden zu können, muss der Kunde wissen nach was genau er sucht. Demnach muss er sich mit den spezifischen Produkteigenschaften wie z.B. Größe, Material und Leistung auskennen. Im Rahmen des Guided Selling kann der virtuelle Berater jedoch den Anwendungszweck des Produktes, sowie die Vorlieben des Kunden erfragen und somit dem Kunden bei der Einschränkung des Sortiments unterstützen.

Vorsicht, Guided Selling ist hierbei nicht mit einer Produktkonfiguration zu verwechseln. Bei der Produktkonfiguration steht die Produktindividualisierung im Vordergrund. Der Kunde kann sich hierbei sein Produkt individuell zusammenstellen. Guided Selling dagegen, hilft dem Kunden das gewünschte Produkt überhaupt erstmal zu finden. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf der Produktauswahl in Form eines Online-Beratungsprozesses.

Sebastian Russ - Produktmanager Onsite-Search bei Tudock

Gerade im B2B-Shop, wo häufig komplexe Produkte angeboten werden, stellt Guided Selling eine zusätzliche Hilfe für den Einkäufer dar.

Sebastian Russ, On-Site-Search Experte bei Tudock

Ich verstehe, Guided Selling bietet also einige Vorteile für Konsumenten. Doch welchen Vorteil bietet es mir als Onlineshop-Betreiber?

Guided Selling schafft die Möglichkeit den Kunden bei der Stöber-und Orientierungsphase zu unterstützen. Der virtuelle Berater kann hierbei den Entscheidungsprozess des Kunden vereinfachen, sowie beschleunigen. Der Kunde ist somit nicht mehr von dem umfassenden Sortiment des Onlineshops überfordert, sondern hat direkt die passenden Produkte im Überblick. Guided Selling kann somit das Einkaufserlebnis aufgrund der einfachen Bedienung, der Interaktivität sowie der visuell-auditiven Unterstützung, des virtuellen Beraters, verbessern. Gleichzeitig ist Guided Selling sehr gut zur Anwendung auf Mobilgeräten und im Rahmen des Voice Commerce geeignet. All dies führt zu einem insgesamt positiven Einkaufserlebnis welches der Kundenbindung dient, die Empfehlungsbereitschaft steigert sowie der Umsatzgenerierung zugutekommt.

Weitere Vorteile von Guided Selling auf einem Blick:

  • Guided Selling beugt Unsicherheiten bezüglich der Kaufentscheidung vor und kann somit Kaufabbrüche reduzieren.
  • Die größere Zufriedenheit mit dem Produkt mindert die Retourenquote.
  • Ebenso reduziert sich der Serviceaufwand durch den geringeren Bedarf einer persönlichen Beratung.
  • Guided Selling bietet gute Möglichkeiten zum Up-Selling, indem Produkte empfohlen werden, welche die Anforderungen des Kunden übertreffen oder eine bessere Qualität aufweisen.
  • Anhand der favorisierten Antworten des Kunden im Guided Selling Dialog können Sie ableiten, welche Produkteigenschaften kaufentscheidend sind. Punktuell gehäuft auftretende Kaufabbrüche deuten auf Sortimentslücken beziehungsweise einen Bedarf des Kunden hin, welcher durch die empfohlenen Produkte nicht gedeckt wird.
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Ich verstehe, auch als Onlineshop-Betreiber bietet Guided Selling einige Vorteile. Doch wie integriere ich Guided Selling nun in meinem Onlineshop?

Es gibt verschiedene Anbieter wie FACT-Finder oder Zoovu, welche Unterstützung zur Etablierung eines virtuellen Beraters anbieten. Hierbei hat der Onlineshop-Betreiber die Möglichkeit die verschiedenen Dialoge individuell zu gestalten. Er kann sich demnach die verschiedenen Fragen und Antwortmöglichkeiten für die jeweiligen Produktfeatures überlegen und somit den Kunden zu seinem Wunschprodukt führen. Zoovu hat sich im Gegensatz zu FACT-Finder komplett auf Guided Selling spezialisiert. Sie bieten eine intuitive Benutzeroberfläche womit sich ein virtueller Berater schnell erstellen und konfigurieren lässt. Dies wird anhand einer grafischen Veranschaulichung des Dialogs unterstützt. Außerdem müssen sich Onlineshop-Betreiber nicht jeden Schritt innerhalb des Dialogs eigenständig überlegen. Es werden von Zoovu conversion-optimierte Berater-Templates zur Verfügung gestellt, welche aufgrund der Analyse von Millionen Konversationen, bereitgestellt werden. Somit wird den Onlineshop-Betreibern gezeigt, wie sie bestmöglich verkaufen können. Zudem reichert Zoovu die Produktdaten automatisch an und übersetzt technische Eigenschaften in eine bedürfnisorientierte Sprache. Hierfür muss der Klassifizierungs-Algorithmus einmalig trainiert werden. Demnach kann Zoovu als vielversprechendes Tool zu Etablierung eines Guided Selling Prozesses angesehen werden.

Zusammenfassend kann Guided Selling für Hersteller und Händler ein hilfreiches Feature sein, um die Kundenzufriedenheit sowie den Umsatz zu steigern und gleichzeitig die Vertriebsmitarbeiter zu entlasten. Hierbei muss Guided Selling nicht ausschließlich im Onlinehandel eingesetzt werden, sondern kann auch bei Terminals im stationären Handel, sowie auf Content-Plattformen (beispielsweise ein Berater für Berufskleidung in einem Online-Fachmagazin) verwendet werden.

Wie sich die Vorteile von Guided Selling auch im B2B-Umfeld nutzen lassen, erklärt das von FACT-Finder und Tudock gemeinsam herausgegebene Whitepaper „Guided Selling als Umsatzhebel im B2B-Shop“. Neben einer Kurzanleitung für die Erstellung von Guided Selling-Kampagnen mit FACT-Finder enthält das Whitepaper auch allgemeine Tipps zur Online-Beratungsfunktion.

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